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Aeſte getheilt» die Aeſte roth, gleich hoch und überall mit Blättern beſezt. Die aufſtehenden Blätter ſind eyförmig lanzettförmig lang zugeſpißt, mit einer Mittelrippe verſehen, die bis in die Spike des
Blattes fortläuft, nach der Spike zu am Rande feingezähnt, hin
und wieder gefalten, Die Blätter des Mooskelchs unterſcheiden ſich nicht'von den übrigen. Am Grunde der Aeſte kommt die gegen
2 Zoll und darüber lange, beynahe aufrechte, etwas hin- und her-'
gewundene, gelbrothe, glatte Borſte einzeln hervor. Die Kapſel iſt
in. der'Jugend rund, im Alter länglich rund, gelbbraun, der Länge
hach geſtreift und ruht in ſchiefer Stellung auf der Borſte. Die längliche Müßge läuft pfriemenförmig zu, Der Deckel iſt im Ver- hältniß gegen die Kapſel ſehr klein, kurz, Fegelförmig mit einer warzenartigen Spit? beſebet. Das Priſiom iſt doppelt: in der äuſ- ſeren Reihe befinden ſich 16 zugeſpißte Zähne, in der inneren eine gefaltene, in einzeln ſtehende gewimperte Verlängerungen auslaufende Membrane,| TEI EE Fes
Die männlichen ſcheibenförmigen Blüthen befinden ſich anfangs. an'der Spike, nachher in den Aſiwinkeln beſonderer Mooxsſtengel,
Auf feuchten ſumpfigen Wieſen findet man dieſes Moos nicht häufig im Julius mit reifen Kapſeln,
(Geſammelt auf den Wieſen voy Krebsförden,)
-*) 14) Bryum turbinatum.
Byryum?turbinatum: Roth Tent, florae gem RI», 245. Swarß.
T: Minium turbinatum, Bridel Müuscolog. T; IL. p. Ix Pag. 95-
Hoffmann Deutſchlands Flora T. Il. pag. 49. Hedwig.
T; P3S-


