An trocknen Anhöhen, von denen es zuweilen auch zu feuchten ſandigen Pläzen herabſteigt, findet may dieſes ſeltene Moos im Ju-
nius und Julius mit reifen Kapſeln. (Geſammelt an den Anhöhen, aucß bey dem Brunnen unweit Zippendovf.)
Anmerkt. Hinlänglich unterſcheidet ſich dieſe ſchöne Art durch ihre breiteren Blätk- ter und die biruförmige Kapſel von der Pollia elongata.'
*) 12) Funaria dentata mihi.
Funaria dentata. Truncis erectis Simplicibus, foliis ovatis acutis dentatis reticulatis, capsulis ovatis erectiusculis, operculo minuto con- vexo Papillato.
Die Stämmc<hen wachſen einzeln, ſind 2 bis 3 Linien hoch, auf- rechtſtehend, einfach, unten nat, oben mit wenigen Blättern beſeßt. Die offenſtehenden Blätter ſind länglich eyförmig zugeſpißt, am Ran- de ſtark gezähnt, mit einer Mittelrippe verſehn, die bis über die Spiße des Blattes haarförmig hinausläuft, und beſtehen aus einem neßartigen Gewebe, Die Blätter-des Mooskelchs unterſcheiden ſich nicht von den übrigen. An der Spiße der Stämmchen kfommt die Borſie einzeln aus der Mitte der Blätter hervor; ſie iſt 3 Zoll bis 92 Linien langs, rothbraun, glatt, beynahe aufrecht. Das ſchiefe, ke- gelförmige Scheidchen iſt ſchwarz. Die beynahe aufrechtſtehende Kap- fel iſt braun, eyförmig, und geht allmählig in die Borſte über, Die häutige Müße bedeckt die Kapſel zur Hälfte, theilt ſich in 2 Läppchen, und läuft in eine lange, oben abgeſtumpfte, und mit einer haarför- migen Spike beſeßte Röhre aus. Der fehr.kleine Deckel iſt braun, wenig gewölbt, und mit einer Warze beſeßt. Einen Ring habe ich nicht bemerken können. Das Pexiſtom iſt doppelt; in dex äußern


