Teil eines Werkes 
2,2 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
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5) P. pyramidalis, Mönch., Ppramiden- Pappel/;italiäniſche Pappel(P. nigra italica, du Roi; P. dilatata, Aiton). Der bekannte, ſchöne Baum, welcher mit. ſeinem geraden Wuchſe eine Höhe von 60-- 80 Fuß, und einen Durchmeſſer von 3 bis.4- Fuß erreicht."Der Stamm iſt vom'Gruünde auf äſtig, und die Aeſie ſind aufrecht. Die Rinde ift grünlich-grau. Die Blattſtiele ſind zuſammengedrückt. Die Blätter ſind herzförmig-deltaförmig, ſägezähnig, zugeſpißt, auf beiden Seiten glatt, und. die Breite der Blätter übertrifft gewöhnlich, die Länge.

Sie wächſt in der Lombardie und am Kaukaſus wild; angepflanzt trifft man ſie jeßt ſehr häufig bei uns ſie blüht im April, und ihre Früchte reifen im Juni..[iſt baumartig.]

Sie iſt unſtreitig einer der ſchönſten Bäume, und paßt ſich beſonders zu, Alleen, und zur Verſchönerung der Wohnpläße. Ihre Stamme geben ein gutes Bau- und Nusholzz auh iſt das Holz zum Brennen beſſer, als das der vorhin erwähnten Pappel«, und Weiden- arten. Ihre Zweige ſind ſehr zähe, und können von den Korbmacern gebraucht werden. Die Rinde liefert eine ſchöne, goldgelbe Farbe- Sie läßt ſich ſehr leicht durch Stecklinge und Seßkſtangen fortpflanzen.