Die rundlichen,„etwas. geferbten. Blattanſätß? um- faſſen den-Stengel.- Die di>en vielblüthigen Käßz enzhäben ſtumpfe„ſehr behaarte Schuppen; und unter jeder Staubfäden mit gelben Sraubbeus teln. Die Kapſeln. ſind etwas geſtielt, bauchig und wollig.
In Wäldern, an Zäunen,"auch an Bächen, Teichen, Gräben 2c., iſt. dieſe Weide häufig; ſie blüht im April noch vor dem Ausbruche der Blätter, und ihre Früchte reifen im Juni. H==.
Sie liebt mehr einen tro&neren Boden wie die Vorigen, kommt äber übrigens auc recht gut auf Sandboden fort. Ihr Holz giebt ein leichies Brenne holz, und wird auch als Nußholz gebraucht: Voxr- züglich ſhäßt man die daraus bereiteten feinen Kdh- len. Die Rinde gebraucht män zum Gerben und Färben; auch wird ſie in der Medicin als Sarro- gat der China gebraucht. Die Blüthen werden von ven Bienen fleißig befücht." Das Vieh und das Wild benagzen ihre Blätter ſehr gern. Ihren Nas men„Palmweide“ erhielt fie daher, weil in kätho» liſchen Ländern aus ihr die ſogenannten Palmbäume verfertigt werden, welche am Palmſonatage umher getragen werden, und die nachher von religidſen Fandleuten als übernatürliche Hagelabkeiter auf den Feldern umher geſtet werden!=


