Teil eines Werkes 
2,2 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
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XXI. Amaranthus, Amatanth.

Männliche. und. weibliche Blüthen ſ nd auf einer Pflanze getrennt.

Die männlichen Blüthen ſtehen mit den weiblichen in einer Blüthentraubez ſie haben einen 5- oder Z3blättrigen, gefärbten, bleibenden. Kel<h; feine Blumenkrone, und enthalten 5. oder 3 haarfoörmige Staubfäden mit beweglichen Staubbeuteln,

Die weiblichen Blüthen ſtimmen in Hin- ſicht ihres Kolc<s und des Mangels ihrer Blumen- frone mit den männlichen Überein z ſie haben einen eyförmigen Fruchtfnoten, 3 kurze, pfriemenförmige Griffel, und ihr einzelner, rundlicher Saame iſt von einer dreiſpißzigen;"einfächrigen, in der Ouere qufs» ſpringenden Büchſe umſchloſſen.

2) Mit 8 bis 10 Stäubfadett. XXII. Chrysoſplenium, Milztraut.

Der Kelch iſt bleibend, einblättrig, 4- bis 5- theilig und inwendig gefärbt; die Blumenfrone fehlt. Die 8 bis 10 pfriemenförmigen Staubfäden ſind mit einfachen Staubbeuteln verſehen. Der Fruchtknoten ſißt unter dem Kelche, und hat zwei pfriemenförmige Griffel. Die vielen ſehr kleinen Saamen ſind von einer zweißörnigen, einfächrigen, halbzweiflappigen Kapſel umſchloſſen.