länglich- runden Fruchtknoten ſtehen, iſt kein Kelch daz auch die Blumenkrone fehlt3 ein Staubfaden, welcher an dem vorderen Läppchen des Kelchs feſige- wachſen iſt, trägt einen halbgeſpaltenen Staubbeutelz der pfriemenförmige Griffel ift mit einer ſpißigen Nar- be verſehen 3 nach der Blüthe bleibt ein nackter Saame zurück.
b) Mit 4 Staubfäden. III. Alchemilla, GSinqu.
Der röhrige Kelc<, welcher nach dem Verblühen ſiben bleibt, hat eine achtſpaltige flache Mündung, mit wechſel8sweife kleineren Läppchenz3 die Blumen- frone fehlt 3 vier. ſehr: fleine Staubfäden ſind im. Kel- he feſtgewachſen.;; der Fruchtknoten iſi eyförmig3 der kurze fadenförmige Griffel iſt am Grunde des Frucht» knotens feſtgewachſen 3 ein, ſeltener zwei linſenför- mige Saamen ſind-von dem ſtehengeblicbenem Kelche umſchloſſen.
IV.: Urtica, Neſſel.
Die Blüthen ſind getrennten Geſchlechts, und zwar'auf einer oder zwei Pflanzen vertheilt.
Die männlichen Blüthen haben vier gleich- große Kelchblätthen, keine Blume, aber in ihrer Mitte ein be<erförmiges Honigbehältniß; ihre vier kurzen Staubfäden haben zweifächrige Staubbeutel.
Die weiblichen Blüthen haben einen vier- blättrigen Kelch, bei dem die 2 äußeren Blätter klei»


