Teil eines Werkes 
2,2 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
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Die Wurzel iſt bei den meiſten äſtigzs jedoch giebt es auch einige unter ihnen, bei denen ſie ſpin- delförmig oder rundlich und fleiſchig wird. Ihr Stengel iſt in der Regel krautartig, aber von ziemlich feſter Texturz3 nur ſelten wird er ſträuchartig 3; bäum- artig aber(zum wenigſten bei denen hier aufzufäh- renden Gattungen und Arten) niez er zeräſtelt ſich gewöhnlich ſehr fiarf, und ſchlingt ſich bei einigen um andere Gegenſiände«- Die Blätter ſind bei allen die- ſen Gewächſen einfach 3 zuſammengeſeßte- oder gefie- derte Blätter kommen nicht bei ihnen vor 3 auch ſind ſie bei vielen noch ſivend(ungeſtielt), bei anderen aber durch Stiele unterſtüßtz die Form der Blätter geht von der einfachen gleichbreiten almählig zur rundli- <en über 3 mehrere dieſer Blätter ſind eckig, buchtig, gelappt, und gezähnt. Die Blüthen ſind bei alen ſehr klein und unanſehnlich; ſie beſtehen in der Regel aus wenigen(4 bis 5) kleinen, grünen Kelchblätt- <en, welche die Befruchtungsgefäße einſchließen, und bald in den Winkeln der Blätter ſien, bald zu vund- lihen Knäueln vereinigt ſind, und dann in einer Aehre, Rispe oder Traube beiſammen ſtehen nur bei wenigen ſind dieſe Kelc<blättchen inwendig gefärbt, an der Außenſeite aber grün. Die mehrſten dieſer Blüthen ſind Zwitterblüthen, und es kommen nur wenige vor, welche ganz oder halb getrennten Ge- ſchlechts ſind. Die Zahl der eingeſchloſſenen Staub- fäden iſt ſehr verſchieden? wir finden bisweilen nur einen, öfterer aber 4, 5, 6, 8 bis 10 Staubfäden in

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