Teil eines Werkes 
2,1 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
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2). A. muscaria, Fliegenſ<hwamm,(Aza- ricus muscarius Linne). Ex evreicht die Höhe mehrerer Zolle. Sein Strunf, welcher unten etwas dicklich und zugerundet erſcheint, und unten mit einer faummerklichen Wulſt verſehen iſt, iſt weißgelblich, ausgefüllt, im Ylter öfters hohl, und dicht unter dem Huthe mit einem Ringe umzogen 3 ſein flach ge- wölbter Huth iſt ſcharlac<h- roſenfarbig,-wie mit einem glänzenden Firniß überzogen, und in kreisförmigen Reihen mit einev-Menge. weißer Warzen beſetzt, wel- <e-die/Ueberveſte der Hülle ſind 3 die Blättchen an der Unterfläche des Huths ſind weiß.

Es giebt eine kleinere Spielart, die einen mehr gewölbten Huth und bisweilen gar feine Warzen hat-

Man findet ihn vom Auguſt bis zum Spätherbſt hin'vorzüglich auf trocknen, ſandigen Trifften, und in fleinen Hölzern, vorzüglich Nadelwaldungen.

Unter den Schwämmen iſt er einer der giftig- ſtenz mehrere Thiere, 3. B. die Hunde, Kaßzen, die Enten, Gänſe 2c. ſterben von ſeinem Genuß, und auf den Menſchen wirkt er ſtark betäubend und berau- ſchend. Demüngeachtet giebt:>es im nördlichen. Aſien mehrere: Völkerſchaften, die, in Ermangelung eines angenehmeren Berauſchungsmittels, ſich aus ihm ein Getränke bereiten: um ſich in- eine;angenehme Betäus- bung zu verſeßen: Nach Pallas ſolder Appetit die- ſer Völkerſchaften nach dieſem Getränke ſo weit gehen, daß die Armen welche ſich dieſes, Berauſchungsmittel nicht verſchaffen können 7 weil.der-Schwamm von den