Teil eines Werkes 
2,1 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
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Körnchen, aus denen er beſteht, und die man für die Saamen hält, ſind rundlich kreiſelfsrmig, und in einem fleinen Häufchen zuſammen liegend,

2te Ordnung: Schwämme mit nackten Frucht- behältniſſen(Gymnocarpi).

Das Fruchtbehältniß iſt häutig, nicht zerfließend, und mit einzelnen Saamen beſtäubt.

A. Die Saamenhaut erſcheint blättrig oder aderig.

XI. Amanita, Wulſtblätterſchwamm. Der Strunf iſt mit einer Wulſt verſehen, ziemlich lang, geringelt oder nackt, und trägt einen fleiſchigen, mei» ſtens mit Warzen verſehenen Huth. Die zarten Blätt- <hen an der Unterfläche des Huths ſind dicht zuſammen- ſtehend, und faſt ganz.

X11, Agarions, Blötterſchwamm. Es iſt keine Wulſt da. Der Huth iſt mannigfaltig geſtaltet. Die Blättchen an der Unterfläche des Huths ſind bald ein- fach und gleichförmig, bald mit kürzeren untermiſcht, bald auch wenig äſtig, abey nicht geadert.

XIII. Merunlins, Aderſchwamm. Der Huth iſt entweder. fleiſchig oder häutig. Die Saamenhaut iſt,.aderig, unddie Adern oder Falten ſiehen etwas überzdie Oberfläche, hervor, und. ſind ein wenig ange- ſc<wogen.

B. Die Saamenhautybeſteht aus aderigen, länglich zuſammenge dräaFten oder rund- limen Nöh rien.

NIV. Daedalea;Labhrinthſchwamm. Der Huth