Teil eines Werkes 
2,1 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
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den Ueberveſten verweſter Thier- oder Pflanzenkörper reich iſt. Ueberhaupt ſcheinen ſie von der Natur vor- züglich dazu beſtimmt, die in den! verweſenden thieriz ſchen und vegetabiliſchen Körpern noch befindlichen nährenden Theile zu conſumiren und ſchnell in eine fruchtbare Erde zu verwandeln, da ſie ſehr leicht in Fäulniß übergehen, und ſo ihre empfangenen Nah- rungsmittel in kurzer Zeit: dem Boden wiedergeben. Ihre Lebensdauer iſt, wie ſich hieraus ſchon exgiebt, im allgemeinen nur kurz 3 einige vegetiren kaum ein paar Tage, andere einige Wochen oder Monate, und nur wenige der größeren leben ein Jahr oder darüber.

Dem Landwirthe iſt vorzüglich die Kenntniß der- jenigen Schwämme nüßlich, die zur Speiſe benußt werden z auſſerdem. giebt es aber auch mehrere unter iynen, die ſehr ſchädliche, giftige Wirkungen auf die thieriſchen Körper im allgemeinen äußernz deren Kenntniß ihm daher auch, zumal da ſie oft eine täu- ſchende Aehnlichfeit in ihrer äußeren Geſtalt mit den eßbaren Schwämmen haben, ſehr nüßlich und nöthig iſtz. endlich giebt es vorzüglich unter.den kleineren ſo» genannten Staub- und Blätterſ<wämmen mehrere, welche verſchiedene der angebaueten Gewächſe befallen, und oft Krankheiten derſeiben hervorbringen, die für den Landwirth ſehr ſchadenbringend ſeyn können, da- her auch über die ſe etwas geſagt werden muß.

In Linne's Syſteme ſtehen ale Schwämme in der leßten Ordnung der 24ſten Claſſe(Cryptogamia Fungi),

Crome's Handb, I1, 1. 2