Teil eines Werkes 
2,1 (1811) Besondere Pflanzenkunde
Entstehung
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einer ſehr gebildeten Claſſe von Menſchen, die nicht allein Unterricht und Belehrung, ſondern auch eine angenehme Beſchäftigung ihres Geiſtes verlangt.

Es war ſonſt die gewöhnliche Methode der Schrift: ſteller, welche die Pflanzenkunde in ihrer Anwendung auf die Landwirthſchaft bearbeiteten, die Gewächſe nach ihrer Benußung zu ordnen, ſo daß z. B. eigene Ru- brifen für die Mehlmaterialien, Oelmaterialien, Holz- materialien; Spinn- Web. und Flechtmaterialien 2c,, entſtanden, in. denen-nun die verſchiedenen Gewächſe, vielleicht nach: alphabetiſcher. oder einer anderen Ord- nung» aufgeführt wurden. JIc<.kann aber die'e Me- thode aus zwei, meiner Meinung nach, ſehr triſftigen; Gründen. nicht billigen 3 einmal geht dabei nämlich der Vorzug, der ſyſtematiſchen Ueberſicht verloren; welche -- beſonder3,. für den. angehenden Landwirth)=- ſo nüßlich iſt, indem er dadurc<, am leichteſten. eine Ueber2 ſicht. über die ſchon beträchtliche Maſſe der ihm nüße lichen. Gewächſe erhält3 und in den verſchiedenen. Ru- brifen. ſind ohnehin.;oft. die: verſchiedenartigſten. Ge- wächſe zuſammengeſtellt 3, zweitens aber iſt es nicht zu vermeiden, daß, bei dieſer Methode ein und daſſelbo Gewächſe oft viermal.und öfter aufgeführt werden, muß, da. es mehrere Gewächſe giebt, welche uns für ſehr. viele Bedürfniſſe. Materialien liefern: ſo, nenne ich hier 3. B. nur. die Rübe, die uns.in ihrer Wurzel ein Nahrungsmittel für'unsund, unſere Hausthiere, in.ihven Blättern ein milchergiebiges Futter, in ihren Saamenzein tvefſfliches Oel, ſowie.in' den zyrückblei-