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dieſes ſey blos als der Auffängungs- und Fünftige Er- nährunggsort des jungen Keims zu betrachten. Die ſtärkſte Beſtätigung dieſer Theorie glaubte man daxr- in zu finden, daß man durch mikroſkopiſche Unterſu» hungen in dem männlichen Saamen mehrerer Thiere kleine Thierchen„entdeckte, die aber nichts ols Infu- ſionethier<en, und feinesweges die Keime der fünfti- gen Thiere»(wofür man. ſie anſah) waren.- Einige Hauptverfechter dieſer Theorie, beſonders ein gewiſſer Hr. v. Gleichen, gingen darin ſo; weit, daß ſie, durch Hülfe des Mikroſkops, in dem Saamen des Eſels ſchon Fleine Eſel<en== und.in dem Blüthenſtaube(Pollen) der Linde ſchon kleine Lindenbäumchen wollten geſehen haben. Das Unzulängliche dieſer Theorie wurde:aber durc< Koilreuters treffliche Verſuche, von denen ich ſpäterhin noch reden werde, am kräftigſten widerlegt. Indie zweite Klaſſe dieſer Theorien gehören die Anhänger der ſogenannten Präformations-, Evolutions: oder Einſc<hachtelungs-Theo- rie, Die Anhänger derſelben waren der Meinung, es werde kein Menſch, kein Thier, keine Pflanze,= furz, fein organiſcher Körper neu erzeugt, ſondern ſie lägen alle ſchon ſeit der erſten Schöpfung als vsulig vorgebildete Keime bei ihren Eltern und Ureltern vor- räthig, ſteckten gleichſam wie eingepackte Schachteln einer in dem andern, und erhielten nur durch den männlichen Saamen ihren Anreitz und ihr Leben.=- Selbſt der berühmte Bonnet, dem wir-ſo viele Auf- ſchlüſſe, über phyſiſche,<emiſche und naturhiſtoriſche


