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zahl gehalten, um auf einem Feldſtück zuſammen zu ar- beiten.
Fr. 6. Wie viel wird an der Ausſzat auf den Acre erſpart?
Antw. Die halbe Ausfaat, auf einem Acre nicht weniger als 6 Pecks, und nicht mehr als 8 Pecks; wird die Saat mit der Hand ausgeſtreuer, ſo werden 3 bis 4 Buſhels auf den Acre gebraucht.'*)
Fr. 7. Wie viel wird mehr yom Acre geerndtet?
Antw. Dies iſt noch nicht mit Gewiſsheit ausge- macht. Man rechnet 4 bis 6 Buſhels vom Acre(d. 1. 8 bis 12 Schipp auf ſechs Schipp Land.)
Fr. 8. Iſtſolches"Zorn von beſſerer Beſchaffenheit?
Antw. Esübertriflt das mit der Hand ausgeſtreute an Gewicht,. von 10 bis 12 Pfund den Quarter, nach dä- niſchem Maaſs 5 bis 6 Pfund die Tonne.
Zum Beſchluſs. Man muſsüber die Kinder ſtren- ge Auffſicht haben, damit ſie nicht mehr als drey bis vier Hörner von Weitzen, Gerſte oder Haier in jedes Loch werfen, und nicht über zwey bis drey Bohnen oder Erb- ſen; denn mehr Saamenkörner in ein Loch zu werfen, iſt der Frucht nachtheilig.
Das Ackerbau- Collegium ſandte dieſelben Fragen, die wir angeführt haben, an mehrere Landwirthe, die das Legen der Saat mit der Hand, oder das ſogenannte Dibbling, im Groſsen verſucht hatten.
Das Collegium erhielt von Herrn Baker zu Acle, demſelben, von dem wir vorhin anführten, daſs er in ei- nem Jahre 140 Acres mit Weitzen auſſer vieler Gerſte gedibbelt hatte, folgende Beantwortung der Fragen, da- dirt vom 13. Auguſt 1794.
*) Nach den Verſuchen, von denen ich in Suffolk Zeuge gewe- ſen bin, wird nicht ſo viel zur Einſaat gebraucht. Hat man aber nicht Aufſicht über die Kinder, ſo verſtreuen ſie die halbe Ausſaat, und werfen, ſtatt zwey Saamenkörner, fünf bis ſechs, und noch mehrere in ein Loch,
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