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bern; ſo geben und kommen täglich zwey Paquetböthe * von London nach Graveſand,
Zu dieſem groſsen Vortheile von Paquetböthen tra- gen noch eben ſo eine Menge Diligencen, Paquetpoſten, und Frachtwagen verſchiedener Arten bey, welche täg- lich und wöchentlich, ſowohl zwiſchen den groſsen als kleinen Städren, gehen. Liegt eine Landlſtadt an einer Hauprtſtraſse des Landes, an der zum Beyſpiel, die von London nach Briſtol, Newcaſtle, Liverpool, Edenburg, Norwich, Pleymouth führt, ſo ſieht man faſt täglich zu jeder Stunde des Tages eine ankommende; Diligence, welche ihre Fahrt nach einer von den nördlichen oder ſüdlichen Grafſchaften richtet. Die Diligencen ſind ei» gentlich nur dem Landmanne zum Vortheil, in ſo fern er damit bequem, wenn und wohin er will, reiſen, und Briefe und Paquete ſenden kann, wann und wohin er will.“;
Noch wichtiger ſind für den Landmann die Fracht- wagen und Paquetpoſten, welche, ſo wie die Dili- gencen, Privatperſonen zugehören. Dieſe Frachtwagen ſind von verſchiedener Art. Einige nehmen bloſs Kauf» mannsgüter auf, andere Stückgüter, andere werden nur mit einem einzigen Artikel beladen. Sie fahren nemlich Kaninchen oder Gänſe, Lämmer, junge Hühner, Butter, Eier, welche Wagen denn darnach eingerichter ind, um die groſse Menge von ſolchen Artikeln aufzunehmen. Der Landmann weiſs beſtimmt, zu welchem Glockenſchla- ge dieſe Frachtwagen in das Wirthshaus ſeines Dorfes oder Kirchdorfes, wodurch die Landſtraſse geht, einkehreiz er liefert da in dem Wirthshauſe ſeine Sachen mit einer Adreſſe an einen Speckhändler in London oder in einer andern Stadt, womit er in Handelsverbindung ſteht, ab, ynd iſt ſicher davor, daſs es richtig abgeliefert wird. Die Frachtkoſten ſind nach unabänderlichen Regeln'beſtimmt.
So ging dem Hofe Brackfeld Lombuſt in der Graf- ſchaft Suffolk, wo ich mich eine Zeitlang bey einem ge-
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