462| Die Prigniß,
0]
verſichert, und hatte 1801 316 Brunnen, 4 große, 436 kleine und eine metallene Sprißen, 28 Feu- erleitern, 557 Eimer, 20 Haken, 30 Kufen,
2. Der Fle>en Zechlin.
Lage. Zechlin liegt unweit der Ruppiniſchen Grenze, an einem See, 14 Meilen von Berlin, und 3 Meilen von Perleberg, an der Heerſtraße von Ruppin nach Wittſto>, in einer bergigen und. eben nicht ſehr fruchtbaren Gegend.„Ein ehemaliges furfürſtliches Jagdſchloß, welches nachher in ein Amt verwandelt worden iſt, hat Veranlaſſung zum Anbau oder zur'Erweiterung des Orts gegeben, der übrigens ganz dorfartig gebauet iſt, und mit zum. platten Lande gerechnet wird.
Feuerſtellen und Einwohner. Zechlin iſt ſehr klein und hatte
ed L2 8 NSE Feuerſtel-<ZU WE; Q zZ Si: 2< Spe Im Jahre|. 5 zZ S ZUE EY 2= 658= len- I== Z= S 2 I 5 7 5%: n Z 5=.> 1750 79 gt 96 110 84-- 8 6 22: bs 407 1300 84 117 139 146 116- 13 13 13 567
Darunter befanden ſich 1800 2 angeſeſſene Soldaten, 5 dienende Unterthanenſöhne und. 26x Enrollirte. 3. Nahrung und Verkehr. Acerbau und Viehzucht. Im Jahre 1800 zählte man: 4 Freihöfe, 42
Koſſäten oder AFerbeſißer, 32 Einlteger, 3 Bäcker; x Fiſcher, x Feldſcherer, 3 Hirten, 9 Leinwe- ber, 1 Kantor, 2 Maurer, 2 Rädemacher, 3 Schneider, x Schmidt, 4 Schuſter, 1 Schäfer, 2 Töp- fer, 2 Tiſchler, 3 Zimmerleute. Der Oyt hat 3t kontribuable Hufen ſehr ſandigen Landes. Die Ausſaat betrug 1798: an Rocken 5 Wſp. 4 Sc<fl. Gerſte 6 S. Hafer 3 W. 3 S. Erbſen 4 S. Kartoffeln 12 W.. 12 S. Buchweizen 2 W. 10 S. Leinſamen r S. Die Viehzucht iſt, bei dem Wieſenmangel, unbedeutend. 1801 zählte man 16 Pferde, 46 Ochſen, 24 Kühe, 6 St. Zungvlteh, 34 Kälber, 200 Hammel, 210 Schafe und 148 Schweine.
Gerichtsbarfkeit, Geiſtlichkeit und Abgaben. Der Ort ſteht gänzlich unter der Gerichtsbar- keit des dortigen Königl. Amts, in Abſicht der geringen Polizeiſahen aber unter der Aufſicht eines Schulzen. Die Kir<he in Zechlin iſt ein Filial von der Pfarre im Dorfe Zechlin. Die Schule bes forgt ein Kantor. Aceiſe und Zieſe entrichten die Einwohner nicht, aber Kontribution und Ka-
valleriegelder.


