VIII Vorrede.
kataſtrieten und die zweite die ritterfreien Hufen an. Die von Oesfeldiſchen und Soß-
manniſchen Karten, vorzüglich die großen Karten von der Prigniß, Mittel- und Ufermark
und die Güſſefeldiſche von der Altmark können, mit Nußen, bei dem Buche gebraucht wer.
den, indem ich ſie überall gehörig verglichen und zum Grunde gelegt habe,
Meinen Gönnern und allen verdienſtvollen Männern, die mein Unternehmen zu unter- ſtüßen die Güte gehabt haben, ſtatte ich hiermit öffentlich meinen verbindlichſten Dank ab. Zuleßt noch ein Wort über die unvorhergeſehene ſtarke Bogenzahl des Buches.
Da die Stärke eines Werkes von dieſem Umfange, bei der großen Menge und Man- nigfaltigkeit der Materialien, Akten und Tabellen, woraus die einzelnen Notizen. entnom- men werden müſſen, durchays nicht genau« überſchlagen und berechnet werden kann, ehe eine gewiſſe Anzahl von Bogen gedruckt iſtz ſo. hat der Verfaſſer und mithin noch weni- ger der Verleger vorher ſehen können, daß das Buch, wofür man drei Alphabet, als die höchſte Bogenzahl angenommen hatte, nor: zweimal ſo ſtark. werden würde. Das platte Land allein wird über 2 Alphabet wegnehmen, und die ſtrenge Oekonomie des Drucks kann hinlänglich beweiſen, daß es nicht auf unnöthige Vermehrung der Bogenzahl ange- ſehen war. Aus dieſem Grunde wird das Publifum es ſehr billig, und dem äußerſt müh» ſamen und Foſtſpieligen Drucke ſehr angemeſſen: finden, wenn der Verleger, um bei dem großen Koſtenaufwande nur einigermaßen gedeckt zu ſeyn, auf die Fortſeßung eine neue Pränumeration eröffnet. Von der patriotiſchen Theilnahme und Unterſtüßung der Zeitge- noſſen wird es alſo abhängen, ob und wann dieſes Vaterlandswerk, das beinahe völlig
ausgearbeitet da liegt, beendigt werden- kann. Berlin, den 1. Januar 1804»
Der Verfaſſer.


