VI Worrede,
vertraut machen. Ueber die Topographie, bei welcher ich aus demſelben Grunde, und
um alle Wiederholungen zu vermeiden, die alphabetiſche Ordnung wählen mußte, wird
om Ende des Werks ein Negiſter geliefert werden. So ſehr ich auch nach Vollkommenheit ſtrebte, ſo müßte ich. doch wenig befannt mit
den Schwierizfeiten bei Arbeiten dieſer Art ſeyn und einen hohen Grad von Eigendünfel | beſißen, wenn- ic) das Werk als ganz- fehlerfrei. anpreiſen wollte.. Cs. hat deren gewiß ſo || c manche,„die aber aus den Aften und Tabellen in meine Arbeit herübergegangen, und in | feinem Archiv, in keiner Regiſtratur, nur an Ort und.Stelle zu berichtigen ſind.. Wer-"
den meine Wünſche und Bitten erfüllt, ſo. erhalte ich„gewiß-von. Männern, die Jnter-
eſſe und Liebe für die Sache fühlen,. Berichtigungen und Nachträge,-.wel<e mit Dank angenommen und geſammelt nachgeliefert werden ſollen.; Wie ſchwierig und verwickelt oft die Beſchreibung eines einzigen Dorfes iſt, mag
das Beiſpiel des Dorfes Wendemark in der Altmärkiſchen„Wiſche beweiſen: Wendemark, ein Pfarrdorf, 3 M. von. Werben, beſieht aus Ober-..Nieder- Paris- und Vor- werk- Wendemark. Ober- und Nieder- Wendemark wird. durch. die ſonderbaren Wendungen [|! es und Schlangengänge, des kleinen Fluſſes Aland von Paris- und Vorw. getrennt, und gehörf | zum Seehauſenſchen Kreiſe; leßtere Theile«ber zum Arneburgiſchen Kreiſe. Jede Abtheilung | hat ihren beſondern Schulzen. Da der Ort nicht zuſammen hängt, ſondern jeder Guts- und
macht, ſo haben die einzelnen Theile wieder beſondere Namen erhalten.
1. Ober-Wendemartk beſteht
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| Hofbeſiter mit ſeinem Territorium gewiſſermaßen ein für ſich beſtehendes Etabliſſement aus- ||
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|„J. Aus Neu-Goldbe>, ehedem Seehof, einem dem Hrn. Großkanzler v. GoldbeFX gehörigen Rit-| j
vb, Aus Bielefeld8hof, einem v. Goldbeckſchen Lehnhofe, zwiſchen der Pfarre und Neu-- Goldbeck.
tergute an der Elve, nebſt einigen Einliegerwohnungen.'| c. Aus einem großen Bauerhofe.
I. Nieder-Wendemark, dazu gehören


