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Die Krankheiten der landwirtschaftl. Kulturpflanzen und ihre Bekämpfung : Leitfaden für praktische und studierende Landwirte / von E. Riehm
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Vorwort. Y

Vorwort zur zweiten Auflage.

Bei der Bearbeitung der zweiten Auflage diejes Buches habe ich einem Wunſche der Verlag8buchhandlung entſprechend eine völlige Umgruppierung des Stoffes vorgenommen und die einzelnen Krank- heiten und Schädlinge nicht nach ſyſtematiſchen Geſichtspunkten der Botanik bezw. Zoologie ſondern nach befallenen Kulturpflanzen an- geordnet. Wenn hierdurch der Gebrauch des Buches für den prak- tiſchen Landwirt weſentlich erleichtert worden iſt, ſo hoffe i<, daß da8 Buch troß dieſer Neugruppierung auch noch für den ſtudierenden Landwirt geeignet ſein wird; iſt mir doh gerade von Hochſchul- lehrern, die Vorleſungen über Pflanzenkrankheiten halten, ebenfalls der Wunſc< aus8geſprochen, den Stoff nach den Wirtspflanzen zu gruppieren.

Die Erweiterung unſerer Kenntniſſe von den Schädlingen der Kulturpflanzen brachte e8 mit ſich, daß der Stoff nicht mehr auf demſelben Raume zuſammengedrängt werden konnte. Zwar ſind auch in dieſer Auflage die Krankheiten des Weinſto>es und der Obſtgewächſe niht behandelt=- der Umfang des Werk<ens wäre ſonſt um das Doppelte angewachſen=- aber die wichtigeren Krank- heiten mußten doch etwas ausführlicher dargeſtellt werden. Außer- dem erfuhr der Umfang dadurch eine Erweiterung, daß neben den pflanzlichen und tieriſchen Schädlingen auch die wichtigſten nicht- paraſitären Krankheiten behandelt wurden. Als Vorſteher der Prüf- ſtelle für Pflanzenſchußmittel an der Biologiſchen Reichsanſtalt habe ich natürlich auch die<emiſchen Pflanzenſchußmittel beſonders be- rückſichtigt und dabei auch die neueſten Präparate erwähnt, ſoweit ſie es verdienten.

Außer der Umgruppierung des Stoffes iſt eine weitere Änderung verſuchöweiſe vorgenommen; an der: Spiße der größeren Kapitel ſind BeſtimmungsStabellen angebracht. Wenn dieſe Tabellen auch nicht ein größeres Beſtimmungs8werk wie das bekannte Werk von Kir<ner erſeßen können, ſo ſollen ſie doMm dem Landwirt die Feſt- ſtellung der häufigeren Krankheiten erleichtern.