wo der größte Theil der Wieſe in voller Blüthe ſteht, Man hat gefunden, daß das nach der Biüthe geſchnit- tene Gras beim Trocknen über Ein Fünftel verliert, Daher muß man zur gelegenen Zeit**) ſchneiden, ohne lange zu zögern und ohne die Arbeiten aufzuhalten. Wenn die Wieſe zu dieſer Zeit gemähet oder geſchnit- ten iſtz ſo läßt man das Gras fleißig heuen oder um» wenden, um es zu trocknen; hierauf ſeßt man es in Windhaufen und dann in Schober**), um es ſchwißen und ſeine Wärme verlieren zu laſſen, Nach dieſem kann man es von der Wieſe abfahren. Gut geſeßte Schober, wenn ſie nicht von einem heftigen Sturm=
: wind in Unordnung gebracht werden, bieten gegen die
*) Man nimmt eins Hand voll Gras und drehet es heftig zuſammen z wenn dadurch nur wenig oder gar kein Saft herausgepreßt wird; ſo iſt das Gras zum
' Mähen und Heuen reif. In älterem Zuſtande giebt es nicht viel mehr Nahrung, als das Stroh.;
**) Wenn man unterſuchen will, ob es Zeit iſt, das Heu einzuhäufen z; ſo nimmt man einige Heuhälme, beugt ſie doppelt übereinander und drehet ſie. Bei dieſer Probe dürfen ſie weder Feuchtigkeit ſpüren laſſen noch zerbrechen. Hierauf kauet man ſie, um durch den Geſchma> zu unterſcheiden, ob ſie trok2 ken genug und ſüß ſind. Laſſen ſie einen bolzarti- gen Geſchma&> ſpüren, ſy ſind ſie ſchon zu ſehr ausgetro>net,„B«


