DE IE 12 tigen, welche geeignet ſind, den Ertrag der Wieſen zu
begünſtigen» Cins dieſer Mittel, und ohne Zweifel das wirkſamſte, beſteht in der Bewäſſerung. Die
GERAIS RD ERTE
beiz wobei er nicht einmal Geſchicklichkeit genug beſißt/ ſeiner Behauptung nur einige Wahrſchein= lichkeit zu geben. In aus dem Zuſammenhang ge- riſſenen und ſchlecht zuſammen geſtellten Citaten, die von Autoren herrühren, welche für andere Länz2 der und für andere Zeiten ſchrieben, ſucht ex Be- weiſe, die er ſelbſt aus Mangel an Originalität zu führen nicht vermag. Seine Behauptung iſt faſt einzig auf den Fehlſchluß gegründet? das Vieh frißt Grasz; das Gras wächſt auf den Wieſenz alſo ſind die Wieſen die einträg2 lichſten Grundſtü>e der Landwirthſchaft. So viel wollte ich nur bemerken, um gleich anfangs darauf aufmerkſam zu machen, daß des Verfaſſers Meinungen nicht allenthalben unbedingt richtig ſind.
Ein Morgen Land, nach den Grundſäßen des rationellen A>Xerbaues mit Runkelrüben bebauet, giebt oft ſo viel Futter, und Reinertrag für das Biceh, als eine gleiche Fläche Wieſenland in drei bis vier Jahren nicht giebt.
Nur in Gegenden, wo die Principien einer beſſern Cultur des pflügbaren Landes unbekannt ſind, oder wo ungewöhnliche Verhältniſſe den Wie- ſenbau begünſtigen und den Ackerbau erſchweren, können die natürlichen Wieſen in Hinſicht der Er2 tragsfähigkeit einen Vorzug vor dem pflügbaren Lande behaupten.
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