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den Wieſewachs durch den Anbau der Futterpflanzen zu erſeßen, haben die künſtlichen Wieſen nie den Preis
über die natürlichen davon tragen können.„„Dieſe
produciren ohne Cultur, ohne ſonderliche Pflege; weder Wind no<4 Wetter fürch- tend, ſind ſie ein unmittelbares Geſchenk der wohlthätigen Natur,“ ſo ſagt Olivier De Serres,
Hierzu kommt noch, daß das natürliche Heu zur Fütterung der Pferde weit beliebter iſt, als das von angebaueten Futterpflanzen z es kann länger aufbe- wahrt werden, und jeder Landwirth weiß, wie ſehr die lebendige und abwechſelnde Weide des Nachgra- ſes allen grasfreſſenden Thieren heilſam iſt.
Durch dieſe Vortheile werden die Wieſen zu den einträglihſten Grundſtü>en erhoben, weil ſie ein leich- tes Mittel gewähren, viel Vieh, pecus, zu halten, wovon das pecunia gefommen ſeyn ſoll; denn das Vieh war in den älteſten Zeiten der Reichthum oder der Tauſch- Werth der Völker,
"Auch der alte Cato, das Orakel ſeines Jahr» hunderts, ſagte, daß die guten Herden die beſten Gü- ter wären; nach dieſen ließ er die mittelmäßigen Her-
den im Werthe folgen, und nach den mittelmäßigen-
Herden ſchäßte er noch die Herden für die beſten Be-
ſißungen, welche noch weniger als mittelmäßig waren, (Cicero de oſſicus, caput XXV.)
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