Teil eines Werkes 
1 (1804) Essays on agriculture
Entstehung
Seite
387
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WAREN... AER

Manwird leicht, einſehen, daß, wennman. den Genuß des Brodtes einer ſolchen Einſchränkung; uns ferwirff, ſich dieſes nur allein durch wirkliche, Noth- wendigfeit rechtfertigen laſſe; iſt aber dieſe Nothwen- digkeit wirklich vorhanden, ſv iſt es zuverläſſig rafh» ſam, die Luan Korn, die wir baben, ſo viel als möglich unter alle Volks: Claſſen gleichförmig zu verz theilen, anſtaff daß, wie es bisher in allen Jahren des Nlangels gewöhnlich der Fall war, ein großer Theil deſſelben von einigen wenigen conſumirf wird, wohingegen andere es gänzlich entbehren müſſen,

IV. Paſteten, BaFwerk.und andere Speiſen, wo» zu die Köche Mehl brauchen, ſollten bey hohen Korn» preiſen durchaus verboten werden.

V. SGtärfe und Saarpuder ſollfe wan unter ſols c<en Umſtänden ebenfalls verbiefen, und da die bierz durch zu machende Erſparung größer) vder Xleiner ſeyn wird, je nachdem die hiezu gebrauchte Quantität Waie- zen befräctlich, iſt oder nicht, ſo ſollte man dage gen zu andern Zeifen den Berbrauch dieſer Artikel zu bes fördern ſuchen, Alle Abgaben von Stärke und Haar- puder müßten daher aufgehoben werden; dadurc< würde der YFerbau aufgemunferf; man würde ſtär Fere Quantitäfen Waizen Produciren, und wir erhiels fen dadurch, in Zeifen des Mangels, eine ſehr bedeu» tende Bermehrung unſers Brodkorns,

VI. In allen Jähren, da wir RKornmangel leis

- ſollte man die Deſtillation des Kornbrandtweins

«iE= eine Maaßregel, wodurch ſehr viel Kora Bb 2

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