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vorzuſchlagen gewagt hat, wücde in ihrer Wirkung ſehr partheiſch und drüFend ſeyn. Lenfe von großen Einkünften würden ſie nicht einmal fühlen, während andere von geringem Bermögen ihrem ganzen Drue ausgeſeßf wären, wie das immer geſchehen muß, wenn Abgaben ohne Unterſchied auf eigentliche Lebens» bedürſniſſe gelegt werden. Würde nun aber durd) irgend ein Beſteurungsſyſtem der Werth des Geldes erhöhef und der Werth der Lebensbedürfniſſe verrin» gert, ſo fönnte dieſe Wirkung blos davon herrühren, daß jenes Gyſtem allgemein jedermann und mit völ: liger Gleichheit den ganzen NReichthum der Nation afficirt, welches wir durc) eine Einfommentfarxe ofs? fenbar in unſerer Gewalt haben, Damit aber dieſer wünſchenswerthe Zwec> durch eine ſolc<e Taxe erreicht werde, muß ſie auf das Einfommen jeder Art gelegt werden, woher es au<4 immer rühre, es mag nun in dem Erfrage der Länderenen, Häuſer, Bergwerke, Echifffahrt, Handlung,-Manufakturen, Geld in Obli- gafionen, Wechſeln oder öffentlichen Fonds, in den Einkünften eines Handwerks oder worin es will, be- ſtehen. Denn ſonſt würde gerade das Gegentheil er- folgen, wie wenn man z. B., die eigentlich arbeitende Claſſe ganz oder, doc< großentheils davon befreyen wollte, wogegen denn alle übrigen Claſſen ſehr hoch beſteuerf wären. Inu dieſem Falle würde das Arbeitgs- ſohn zu einem bis jeßt noch unerhörfen Grade ſtei? gen, und die Folgen davon ſehr bald für alle Stän* de höchſt unglücklich ſeyn, vorzüglich aber für Leute von nur mäßigen Einkünften, in welcher Lage ſie


