Teil eines Werkes 
Ergänzungsband (1804) Albrecht Thaer's rhapsodische Bemerkungen zu B. Bell's Abhandlungen über den Ackerbau
Entstehung
Seite
77
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EREN 201030 SG: WERNER:

könnfe. Denn dieſer höher befriebene A>erbau Fann außer dem Nofhwendigen. noch einen großen Ueberfluß von Menſchen ernähren und ihn nüßlich beſchäftigen, wenn er einen vortbeilhaffen Abſag ſeiner Produkte außerhalb Landes findet, Wenn es die Noth erfordert, ſo kann er aber auc< Menſchen und Pferde entbehren, ſeine Arbeit vermindern, undi doc< das Nothwendige liefern, ohne, wie es bey Fabriken der Fall ſeyn würde, in volligen Stillſtand zu kommen,

Aber wünſcht man nicht allenthalben den Aer» bau empor fommen zu ſehen?-- Fromme Wünſche! wenn man nichts thuf, um die ihm enfgegen ſtehens den Hinderniſſe aus dem Wege zu räumen, und fägsz lim ſelbſt neue erſchafft. Die einzige Methode, ein Gewerbe in Aufnahme zu bringen, iſt die: es vor» theilhaff zu. machen z und dem Yderbau mißgönnf man jeden Bortheil. Der Aderbauer ſoll ſich fei Kapital zur Verbeſſerung ſeines Bodens erwerben, weil der Baumwollenſpinner vorer ſt darunfer leiden würde, Den Abſatß jeder Fabrik außerhalb Landes ſucht man ängſtlich zu befördern, damit Geld ins Land komme. Den Abſaß des A>erbaues hemmt man, damit des Geldes im Lande nicht zu viel werde, Wie kalt ſpricht man von den Hinderniſſen, die dem

ArFerbau, der freyen Benußung der Ländereyen entf-

gegen ſtehen! Wie viel Bedenklichfeiten haf man, den Eigenſinn eines Einzelnen nicht zu kränfen, ſeine wohlerworbenen Gerechtſamen

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gegen ein billiges ITachtv. zu Bell?s Verl. 1. Th.