Teil eines Werkes 
Ergänzungsband (1804) Albrecht Thaer's rhapsodische Bemerkungen zu B. Bell's Abhandlungen über den Ackerbau
Entstehung
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und'zwar naß dem Märktpreia" der Jeßfen Tage. Dieſen'aber auf etliche Töge zu erhöhen, ſteht leicht in der Gewalf derer, die dabey inkereſſirt ſind. Die erhöhefe Brodtfare macht bäld einen e höheten Markts preis, und ſv geht die Sache, beſonders weiin das Gefreide ſich ſelten" mäht, immer weiter forf.

So ſehr der Verf. ſeine Ländsleufs aufmunkexk; ihren Getreidebedarf ſelbſt zu erzeugen, ſo' überzeu gend er ihnen darthuf, daß es eine Thorheit ſey, ganz Europa oder vielmehr den ganzen Erdkreis mit Fabrifwaaren verſorgen, die Lebensmittel aber von andern Nationen faufen zu wollen, und ſs gewiß es iſt, daß die Engländer ihr Gefreide, auch bey einer noch weit größeren Bevölkerung, ſelbſt erbauen könn2 ten'3 ſv wird doch dies ſo bald no nicht geſchehen. Der Handelsgeiſt, welcher bey dieſer Nation übers band genommen Haf; die Soffnung, viel mit ſeinerin Gelde zu gewinnen und ſchnell reiß werden zu kön» nen, bey denen, die efwas in Händen haben; die wirkliche Gelegenheit dazu; der Stolz der großen und reichen Landeigenthümer, die ganz von ihrer Gnade abhängige und. daher arme Pächter. zu haben. wüns ſchen, der Luxus, die ſybaritiſc<e Lebensart der Vers mögenden,-- werden es faum zulaſſen, daß das minder einfräglihe und doF4 längern Borſchüß' er» fordernde, das einfach ſcheinende und do< viel? Kennt niſſe vorausſeßende, das Ausdauer, Aufmerkſamkeit und ordentliche Lebensart verlangende Gewerbe des AFerbaues in gehöriger Vollkommenheit ſim über

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