Teil eines Werkes 
Ergänzungsband (1804) Albrecht Thaer's rhapsodische Bemerkungen zu B. Bell's Abhandlungen über den Ackerbau
Entstehung
Seite
58
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Wir ſehen, daß eben daſſelbe Geſchwäß über die' Urſa<ßen der Theurung, und die Mittel ihr abzu- helfen, in den engliſchen Bierhäuſern und Aſſembleen, zwiſchendurch doc< auc< im Parlemente gefrieben wird, wie in den unſrigen, und daß dieſes Geſcwät zum Theil mit die Urſach ſey, warum man keine beſſere Maaßregeln ergreiff, oder die fehlerhaften nicht auf» giebt Es muß jedenr Landwirthe angenehm und nüßlih ſeyn, die Ghwäcde dieſer veralteten, aber tief eingewurzelten Meynungen, und die auffallendſten Ge» gengründe Fenren zu lernen. Man hat bey«uns die Jnvektiven und Karikatur: Kupfer gegen die engliſchen - Pächter in manchen Journalen und mit großem Beyz fall aufgenommen; ſo iſt es aber auch guf, daß man wiſſe, was deykende Leufe in England darüber ur2 theilen. In ſofern iſt dieſe Abhandlung ſür uns nüße [ic und infereſſant. Uebrigens werden die, welche Münchhauſen, Fiſcher, Büſch und Normann nicht hörten, durch dieſen briffiſqen Wundarzt von ihrer Taubheit nicht geheilet werden.

'Man erſiehef daraus, daß nac<H den Begriſfen der Städfer der Landmann nichts ſo ſehr als recht ſhlehte Erndfen wünſche, und daß der- Kornhändler ſein Gefreide heimlicher Weiſe verbrenne, damit es fheuer werde, Der ſchlechte Kornerfrag rührt, ihrer Ueberzeugung naH, daher, daß der Landmann ZU reich geworden ſey, folglich auf ſeinen A>er nichts mehr verwende, dann aber ſein Gefreide in der Er2 wartung immer höherer Preiſe zurü&halte, bis es ver: