Teil eines Werkes 
Ergänzungsband (1804) Albrecht Thaer's rhapsodische Bemerkungen zu B. Bell's Abhandlungen über den Ackerbau
Entstehung
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ſchenzahl in demſelben Verhältniſſe vermehrte, ſo müß- fe ein großer Ueberfluß ei(ſtehen, und das Gefreide unfer ſeinen nafürlichen Werth ſinfen, wenn es feine auswärtige Abnehmer hätte. Hingegen würde der Mangel und die Theurung groß werden,'wenn ſo viel Menſchen mehr entſtänden, und nichf mehr Ge- freide, als für die Million vormahls zureichte, er?

bauet würde,

Nun aber wird niemand, der von den Operatio2 nen des AFerbaues nur einigen Begriff hat, bezwei- feln, daß durch mehrere Anſtrengung, und beſonders durch ein beſſeres Berhältniß zwiſchen Fruchtbau und Düngererzeugung ein Gaalforn mehr anhaltend gez wonnen werden fönne. Man kann ſich hiervon in der Wirthſchaft eines jeden nur etwas fleißigern Ader» bauers ſofort überzeugen Und da, wenige glückliche Gegenden ausgenommen, im ganzen Deutſchlande bisher im Durchſhnitt höchſtens fünffältig geerndfef worden, ſo würde durc; den höheren Erfrag eines Gaatffvrns ein VBiertheil an Lebensmitfeln mehr erzeugt, dem Mangel der übermäßigen Theurung und der be- ſtändigen Furcht vor Hungersnoth gewehret ſeyn, was

auf jede andre Arf gewiß nicht erreicht werden wird,

Und wäre di:ß dann nicht der Mühe werth, daß NXegierungen ernſthafte, wiiF/ame, große Maaßre- geln zu dem Zwede nähmen?= Nur keine Klein? lichfeiten! Wenn, kleine Urſachen große Wirkungen, wie man ſagt, hervorgebracht haben, ſo waren es ei? genflich nicht jeuye, die dieſe bewirkten, ſondern andre