Teil eines Werkes 
Ergänzungsband (1804) Albrecht Thaer's rhapsodische Bemerkungen zu B. Bell's Abhandlungen über den Ackerbau
Entstehung
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eingeſehen haf, würden ſim wohl die meiſten Finanz 9ldminiſtrationen geneigt finden laſſen, alle Staats. bedürfniſſe durc< eine direffe Auflage» auf das Ein- Fommen zu heben; wenn man nur ein ſicheres Mittel hätte, ſolches zu erforſchen. In verſhHiedenen klei? nern Staaten haf man es von alten Zeiten her den Bürgern auf Eid und Gewiſſen überlaſſen,"eine ge? wiſſe Duofe von ihrem aktiven Vermögen jährlich in den öffentlihen G<aßfaſten einzulegen, und man iſt bisher überzeugt, daß dieſes von dem bey weitem größern Theile mit ſtrenger Religioſität geſchehe. Bey einer Nation, wo dieſes ſeit uralten Zeiten ſo ber2 gebracht iſt, wo. die Staatslaſten mäßig ſind, und wo die Ueberzeugung hberrſchf, daß die öffentlichen Gelder freu und zweXmäßig verwandt Werden, glauas be ich in der That, daß eine beſondere Gewiſſenhafsz figkeit in dieſem Stüwe ſim vererbe. Aber unmöge lim würde die Einführung dieſeWBeſteurungsmethode da ſeyn, wo es gleichſam ſhon zum guten Ton ges worden iſt, die Staafs: Einkünſte zu deſraudiren,

Des Berf. beſonderer Borſ<lag, das Einkom2 men eines jeden durc<.nachbarlihe Tarxaforen auss- mitteln zu laſſen, mag da anwendbar ſeyn, wo noch ein gewiſſer Grad von Öffentlihem Geiſte(public Spirit) herrſcht, und wo ſich jeder ehrlihe IRann in einer Gemeinde zur Uebernahme dieſes Geſchäfts in- nig verpflichtet fühlt. Wo das nicht iſt, wo ſich eine gewiſſe Gleichgültigkeit gegen das allgemeine Beſte eingewurzelt und dem kleinlichen Egoismus Plaß gee