Teil eines Werkes 
Ergänzungsband (1804) Albrecht Thaer's rhapsodische Bemerkungen zu B. Bell's Abhandlungen über den Ackerbau
Entstehung
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-- 74= der Nafurwiſſenſchaff, der Chemie, der Mineralien? Thier- und Pflanzen: Kunde, und aus den meiſten Theilen der reinen und angewandfen Mathematik, Sie ſind nicht nur beide Erſahrungswiſſenſchaften, ſondern ſie haben auch in der Art ihrer Begründung und Erweiferung no<h' eine beſondere auszeichnende Aehnlichkeit. Reine Berſuche nemlich, worauf viele andere Erfahrungswiſſenſ<aſten ſim gründen müſſen und können, ſind in beiden nicht wohl möglich, Denn zu reinen Berſuchen wird durchaus eine Entfernung oller unbefannfen Potenzen erforderf, welche auf das Reſultat des Berſuchs einen Einfluß haben, und ſol Hes verändern fönnen. Sie ſind folglich nur im La- boraforium und unfer der geſchloſſenen Klo>e des Nas» furforſchers möglich, aber ſo wenig beym Ader, als beym menſchlichen Körper, welche beyde der Einwir- fung-ſo vieler unbefanntfer Kräfte ausgeſeßt ſind. Die einzige Art von wahren Berſuchen=- denn die Beobachtung des Erfolgs, der aus der Vermiſchung unbefannfer und ungemeſſener Potenzen berausfommf, iſt kein Berſuch, zu nennen=- welche ſich bier anwen? den laſſen, ſind die Fomparativen, wo man näm? lim alle übrigen Umſtände, die möglicher Weiſe auf den Berſuch Einfluß haben können, bey den verſchie denen einzelnen Theilen des Verſuchs, möglichſt gleich zu erhalfen ſucht, und nur einen Umſtand verän dert, folglich mit Recht ſchließt, daß, der veränderte Erfolg durch dieſen veränderten Umſtand herbeyge- führt ſey. Da aber Berſuche dieſer Art in der Land- Birthſchaft, ihrer, Schwierigkeit und Koſtſpieligkeif,