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G. Gazzeri's, Professors der Chemie zu Florenz, Neue Theorie des Düngers und seiner rationellen Anwendung im Landbau; oder auf Versuche gegründeter Beweis, daß nach der gewöhnlichen Art der Anwendung des Düngers im Landbau mehr als die Hälfte seiner düngenden Substanzen verloren geht / im Auszuge mit Anmerkungen und einer Nachschrift herausgegeben von C.F.W. Berg ...
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Zeit ſoviel Futter. conſumiren zu laſſen; und. noch meh- rere andere. gegründete. Einwendungen laſſen. ſich gegen, die ſpecielle Anwendung dieſer. Berechnung, erheben; aber, wenn man bis zur Winterausſaat auch nur- einen, Theil. dieſer Vorſchriften befolgen und ihrer Produkte conſumiren, den Ueberſchuß derſelben. für den Winter bewahren fann: ſo muß, dieſe Methode doch einen reichlichen Vortheil gewähren, weil die. erſte Dünger- quantität auf jedem Fall im Herbſt oder. im Anfang des Wintexs vermehrt ſeyn wird, und weil man den noch, ſpäter zu gewinnenden Miſt im Frühjahr anwen- den könnte; beſonders, da der im Anfang. des Früh« jahrs über die Winterſaaten geſtreuete Miſt, wenig- ſtens. im leichten Boden, oft mehr Wirkung zeigt als Her unfergeaerte.

Dieſe Berechnung iſt übrigens weniger, ihrer ſpe- ciellen Richtigkeit als einer allgemeinen Veberſicht we- gen aufgeſtellt.

Ueber die vorſtehende Abhandlung des Herrn Profeſſor Gazzeri muß ich noch bemerken, daß ſie Im Jahr 48419 zu Florenz in italiäniſcher Sprache er- ſchien, 18214 in die Bibliotheque universelle u, m. a+ aufgenommen wurde, und überall ungetheilten Bei- fall: erhielt. I< glaube alſo, daß auch unſere Land- wirthe die teutſche Heräusgabe einer dem Landbau äu- ßerordentliche Vortheile verſprechenden Abhandlung mit- dem Eifer für das Beſſere aufnehmen werden, welcher von jeher das<Haracteriſtiſche Merkmal des teutſchen Landwirths war«

B.