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G. Gazzeri's, Professors der Chemie zu Florenz, Neue Theorie des Düngers und seiner rationellen Anwendung im Landbau; oder auf Versuche gegründeter Beweis, daß nach der gewöhnlichen Art der Anwendung des Düngers im Landbau mehr als die Hälfte seiner düngenden Substanzen verloren geht / im Auszuge mit Anmerkungen und einer Nachschrift herausgegeben von C.F.W. Berg ...
Entstehung
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Monaten mehr als die Hälfte von ihrer Subſtanz ver- loren hat.; Was ſoll man nun wohl von dem Verluſt denken, der bei den großen Düngermaſſen ſtatt findet, bei de- nen. durch ihre Vermiſchung mit Stroh, oder mit an- dern Stoffen, der Zutritt der Luft erleichtert iſt, die überdem noch der Berührung der Atmosphäre ausge- ſeßt ſind, und während eines Zeitraums von ſechs bis neun Monaten, oder von einem ganzen Jahr, in eine im höchſten Grade faulbare Flüßigkeit ſchwimmen?

Es muß hierbei noch eine andere wichtige Bemer- fung gemacht werden,

Der von mir angewendete Pferdemiſt enthielt (wie alle Auswurfs- Materien) ein gewiſſes Verhält- niß thieriſcher Subſtanz.

Dieß läßt ſich nicht bezweifeln, wenn man auf das Vorhandenſeyn des thieriſchen Schleims Achtung giebt, welcher die Exrcremente umgiebt, und den thie- riſchen Geruch berückſichtigt, den dieſe durch die Ver- brennung im trofenen Zuſtande von ſich geben, Aber dieſe Charackere waren nach einer Fermentation von zwei Monaten gänzlich verſchwunden 3; und aus andern Verſuchen habe ich mich überzeugt, daß einige Tage hinreichend ſind, um dieſen thieriſchen Stoff ver- ſchwinden zu machen, der wirklich unter allen zuerſt zerſeßt werden muß.

Es iſt zwar wahr, daß die JInſecten und die

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