Sauerſtoff*) beraubtes Fluidum taucht, Im Fin- ſtern abſorbiren die Pflanzen dieſen Grundſtoff, ver
*) Wenn Sauerſtoff mit Kohle, Schwefel oder auch mit Phosphor vereinigt wird,„ſo entbinden ſich Licht und Wärme„und durch beider Freiwerden entſtehen als- dann Kohlen- Schwefel- und Phosphorſäure. Beim Ero hißen des Düngers verbindet ſich der[Sauerſtoff der Luft in.den Zwiſchenräumen des Düngers ſehrlangſam mit dem Kohlenſtoff und Phosphor der fermentirenden thieriſchen und vegetabiliſchen Subſtanzen, und es wird zwar viel Wärme, aber kein Licht frei. Die aus. dieſen Ver? bindungen des Sauerſtoffs mit andern Körpern reſultiz renden Erzeugniſſe ſind alle als Säuren zu betrachten, ſie mögen durch die frei gewordene Wärmematerie in Gasgeſtalt, oder in Geſtalt von Dünſten erſcheinen, die durch Kälte tropfbare Flüſſigkeiten darſtellen. Die Baſen, welche mit Sauerſtoſf allein ſich zu verbinden im Stande ſind, können im bloßen Waſſer nicht aufs geldſet werden, ſie müſſen daher, um von den Saugs2 organen der Pflanzen als Nahrungsmittel aufgenommen zu werden, zuvor in Säuren verwandelt ſeyn. Das kohlenſaure Gas erzeugt ſich und entweicht in die Ata moſphäre durch die Vereinigung des Sauerſtoffs mit der Kohle, wenn Vegetabilien gährend zerſcht werden. Es läßt ſich aber erweiſen, daß bei ſol<em Dünger, der im Landbau friſch angewendet wird, der Gährungspros ceß langſamer vor ſich geht, wodurch die Kohlenſäure langſamer hervorgebracht wird, ſo daß die Wurzeln der Pflanzen ſie mit dem im Boden enthaltenen Waſſer vers miſcht aufnehmen, bevor ſie durch eine größere Quan»
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