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Kurzer Entwurf der astronomischen Wissenschaften : Mit 7 Kupfertafeln / von J. E. Bode, Astronom und Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin
Entstehung
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CC 2 I ſchen im voraus anzugeben, woraus die wahrfſas gende Aſtrologie erwuchs.

70. Eine aufgeflärtere Vernunft lehrt uns in der neuern Sternkunde eine beſſere Anwendung der Sternbilder und des nach demſelben zu beobachtenden Himmelslaufes,

Das Firmament wird. auc dadürch nicht vet? unehrt, wenn wir noch jekt an demſelben uns jene uralten nach Fabeln oder wahren Begebenheiten for? mirten Bilder vorſtellen, wie einige der neuern Aſtros nomen glaubten, die nach dieſen frommen Wahn, lieber die Heiligen der Bibel und der Kirche, oder die ganze Wapenkunſt am Himmel haben wollteti.

71. Erſt Jahrhünderte nach der allgemeinen Ab? theilung der Sterne in Bilder, wagten es die Aſtro- nomen, itt einem jeden die vornehmſten nach ihrer Stellung gegen einen oder mehrere von den einger führten Kreiſen der Himmelsfugel, vornemlich gegen den Aequator, zu bemerken, Hiezu wurden ſchott genauere Beobachtungen mit Juſtrumenteti erfordert; die man voti den erſten Erfindern der Sternbilder nicht erwarten konnte,

72. Hippar< war etwa 150 Jahr vor C. G. der erſte, welcher ein Verzeichniß der geraden Auf- ſteigung und Abweichung der kenntlichſten Sterne zu? ſammenbrachte, welches uns Ptolemeus aufbehalten

hat.