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Kurzer Entwurf der astronomischen Wissenschaften : Mit 7 Kupfertafeln / von J. E. Bode, Astronom und Mitglied der Königlichen Akademie der Wissenschaften zu Berlin
Entstehung
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(6 3 henfreiſe ſtehen, haben eine gleiche Höhe, wie hier T und V.

31. Weltgegenden heiſſen vornemlich die vier Hauptabtheilungen des Geſichtsfreiſes nach den Ta- geszeiten: Morgen, Mittag, Abend, Hiitter- nacht; oder nach den Winden? Oſten, Süden, Weſten, Löorden. Sie liegen folglich 90? von einander. Die Sotine geht zweymal im Jahr des Morgens um 6 Uhr genau in Oſten auf, und des Abends um 6 Uhr in Weſten unter. Alle Mittage

um 12 Uhr zeigt ſie genau den Punct und Vertical? kreis Mittag oder Süden an, welchem gerade gegen über Mitternacht oder LTorden iſt, wo ſie um 12 Uhr des Nachts unter dem Horizont ſteht... Hat man die Sonne des Mittags in Süden gerade vor ſich, ſo iſt zur rechten Weſten, zur linken Oſten und im Rücken Norden. Ein Compaß zeigt auch dieſe Weltgegenden beyläufig, weil die Magnetnadel bey- nahe nac) Norden weiſet, und genau, wenn deren Abweichung bekannt iſt. Zwiſchen dieſen 4 Haupt? gegenden liegen 4 Nebengegenden, die halb von der einen, halb von der andern ihre Benennung erhal? ten: Leordoſt, Südoſt, Südweſt und Lrord- weſt. Dieſe 8 haben noch 24 Nebengegenden, ſo daß bey der Schiffahrt der Horizont 3? dieſer Abtheilun- gen hat. Auch k heilt man den Horizont in 3607 ein, und zählt ſolche gewöhnlich vom Oſt- und Weſt- bis zum