MEN 2 2 Munzfunft: Ss 44: 663 Un brandt h:. 2 Das Korn läßt man glühen, ſchlägt es (Qi zu Blättchen, biegt es zu Röllchen, und ber | vim gießt es mit wohl gefälletem GScdeidewaſſer, F= wodur<, in mäſſiger Wärme, das Silber | allmälig vom Golde ausgelöſet oder ausge» y ſchieden wird. Das übrig gebliebene Gold(*) 4 wird mit deſtillirtem Waſſer abgewaſchen, 2 zuſammengeſchmöolzen, gewogen, und beſtimt, 5 dur ſeinen Verluſt am Gewichte, die Stärke 11; der weiſſen Legirung« | |
Iſt es vorher bekant, daß die Münze nur roth legirt iſt, ſo iſt das Abtreiben allein hinlänglich. Iſt das Gold gewiß nur weiß beſchi>t,"ſo iſt es genug, die 24 Karat der Münze, mit dreymal ſo viel Silber, zuſam? men zu ſchmelzen, und beyde Metalle auf dem naſſen Wege zu ſcheiden.
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| berni 1. Man nennet dieſe Scheidung die Quarta- | Wat, tion, deren Gründe ich hier als bekant vor? 35 Probi? ausſeße«
LE 2. Um bey dieſer Probe die größte Genauigkeit 1„Bub zu beobachten, muß man auch den Zyinter:
9.0 balt des Scheidewaſſers in Betracht ziehen. un volle, u Um nicht zu weitläuftig zu werden, verweiſe A! 2-%- Z e 6
1 geb ic) desfals auf Cramers Anfangsgründe der I. pas Metallurgie, 11. SO. 84-+ *; IG qy 3. Hr. Prof. Hacquet ſchrieb mir, man müſſe Klum das aus dem Scheidewaſſer zurück gebliebene
Y pt bie 90 Gold(*) nicht zuſammenſchmelzen; denn ſonſt gebe die Probe zu viel am Er wiſſe aus Er- fahrung, daß bey einer Mark, beym Scmel-
N zen, drey bis vier grains zuwachſen, Diejer 4 Tt-4 Zu-


