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WMünzkunſt. 5. 38. 39. 655
IT, I< weis es wohl, daß die Probirkunſt von ſolcher Weitläuftigkeit iſt, daß fie hier nicht vollſtändig eingeſchaltet werden kan; aber ihre Gründe laſſen ſich dergeſtalt erklären, daß Männer, welche, weder Mänzmeiſier, noch Wardein werden mögen, und doh über das Münzweſen richtig urtheilen wollen. und ſol- len, wenigſtens nußbare Begriffe davon ex- halten können.
3. Die Kunſt, Silbermünzen zu probiren, ward in Rom erſt ums Jahr nad) Erbauung der Stadt 688, genußer, und zwar auf Verane ſialtung des Hfarcus Gratidianus,
G+: 3892,57:
Wenn nicht die genaueſte Richtigkeit vers langt wird, ſo kan dieſe Wſtimmung von des nen, welche dazu gehörige Uebung beſißeny durch richtig legirte Probirnadeln, Streich»- nadein, auf dem Probirſiein gei<ehn., Zu den Silbermünzen mögen ſie zu halben Lo» then beſchi>t ſeyn. Wegen des WWeißſudes, Abſudes 6. 27, müſſen die Münzen vor dem Striche etwas befeilet werden.
I. Die Chineſer und Japaner bedienen ſich der Na- deln im Handel, und fehlen äuſſerſt ſelten. Ge- übte Probirer können durch Vergleichung der
Striche, die Legirung oft bis auf 6 Gran an-
geben;' inzwiſchen muß dabey vorausgeſeßt
werden, daß das Silber mit keinem ändern
Metalle, als nur mit Kupfer vermiſcht ſey.
2. Geſet, der Strich eines 2 Ggr. Stücks falle zwiſchen die 6 und 7 löthige Nadel, ſo daß man den Gehalt oder das Korn zu 65 Loth annehs
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