XVIIL Vorrede
und ändere Hülfswiſſenſchaften empfohlen wur»
ven., nachdem ſie es ſo oft' gemerkte hä
ben, daß ſie ohne dieſe Kentniſſe nicht allent- Halben fortkfommen können, geſtehen viele"den Nuken derſelben, dagegen ſuchen ſie ſich nun, fie, die do) auch zum Theil Schriftſteller ſind, und ſchriftlich zu unterrichten meinen), durd) die Behauptung zu verwahren, daß jeder Un- terricht, wobey nicht glei) den Augenbli& ge- pflügt oder gedroſchen wird, unnüß ſey3 aber noc< eine Generation," dann wird auch dieſer Wahn ganz verſchwunden ſeyn,)
Freylich iſt die Theorie und Proxis nüßlich und nöthig., nicht nur bey det Dekonomie, ſon« dern eben ſo ſehr auch bey der Rechtsgelahrheit und Arzneywiſſenſchaft 3 aber wer wird ſo karz- ſichtig, ſo unbeſonnen ſeyn, den künſtigen Juri- ſten und künftigen Arzt vom Studiren abzuhal- ten, weil beyde nicht gleich auf Univerſitäten prafticicen können! Ein wahrhafter Nußen der ökonomiſchen Vorleſungen iſt, daß der künf- tige Praftiker, durch ſie, die Nothwendigkeit der nun endlich ſür nüßlich erfanten Hülfswiſ« ſenſHaften, einſehen lernt, und ſie und ihre Anwendung auf die kandwirthſc<haft zu erlernen veranlaſſet wird 3 daß er die Erfahrungen und EntdeFungen vernünftiger Landwirche, die Ver- ſchiedenheit des Verſahrens in verſchiedenen Ge- genden, die neuen Vorſchläge und deren Werch
und


