zur erſten Ausgabe. v
Form einer Wiſſenſchaft gebracht werden köntez ſo kan man doch ſchon dagjenige, was die Land- wirthe zunächſt angeht, ſammeln und für ſie beſonders abhandeln,
Die vornehmſten Hülfswiſſenſchaften der Oekonomie ſind die.Maturgeſchic<hte, ſonderlich die MineraloJte, Chemie und Botanik, ferner die Naturlehre und vero ſchiedene Theile der Mathematik. Sie ent- halten die Gründe von jedwedem Verfahren in der Landwirthſchaft, ſo daß dieſe faſt nur eine Anwendung derſelben auf die Gewinnung der Naturalien iſt, und daß ſich, eben durc< ihre Kentniß, der gelehrte Landwirth von dem bloßen Praftiker unterſcheidet, Unverantwortlich wäre es alſo, ſie in einem öfonomiſchen Lehrbuche gar nicht zu berühren; aber auch überflüſſig, Theile derſelben weitläuftig einzuſchalten, indem ſie weit füglicher als befant vorausgeſeßt werden können. Denn überhaupt muß die gründliche Erlernung jedweder Wiſſenſchaft von den Hülfs- wiſſenſchaſten anfangen 3 und auch hier ſieht man leicht, daß der, welcher die nüßlichſten Naturalien gewinnen lernen will, ihren Unter- ſchied von andern ähnlichen, ihr Wachsthum, und. überhaupt ihre Eigenſchaſten, d. i. Na- turgeſc<ic<te und Naturlehre, wiſſen muß; und daß niemand eine verſtändliche An- leitung zur Eintheilung der Waldungen, zum
a 3 ganzen


