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Grundsätze der teutschen Landwirthschaft / von Johann Beckmann
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370
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370 Zweyten Theils Il. Zauptſtück.

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Bey dem Verkaufe iſt zu überlegen? 1. vie viel von den gewonnenen Naturalien zum jährlichen Verbrauche in der Land- wirthſchaft nöthig iſt, und wie viel der Veberſchuß beträgt. 2. ob ſolcher vortheil- hafter ganz roh verkauft, oder vor dem VWerkaufe bearbeitet werden f8nnes 3. Wann der höchſte Preiß zu vermuthen iſt, und 4. ob man den Vorrath bis dahin ohne Nachtheil aufbewahren könne.

Eine gründliche und vollſtändige Anleitung zum landwirthſchafrlichen»3andel fehlet noh. Jus- zwiſchen kan man hieher rechnen, was E>= bart S. 729- vom Negotiiren in vfonomi?- ſchen Dingen hat, und die Abhandlung vom Verkaufe des Getreides in ökonom. X7achr.VI1. S. 630. vor allen aber des Herrn TJ. S. Un= gers Ordnung der Fruchtpreiſe. Götting«. 1752. 4. Gemeiniglicy pflegen die Fruchtkpreiſe. bald nach der Erndke am geringſten zu ſeyn,.um Oſtern zu ſteigen, und nachher wieder bis zur neuen Erndte zu fallen. Der Preiß des Rog? gens iſt, wenigſtens in den hieſigen Gegenden, zwiſchen Weißen und Gerſte, eben ſo wie der Preiß der Gerſte zwiſchen Noggen und Haber, beynahe die mittlere grithmetiſche Proportio- nalzahl. u. f. w-

6. 475. Auch muß ein Landwirth richtige Ver?

zeichniſſe aller Einnahmen und Ausgaben, von

x= w== 3515, 24