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Grundsätze der teutschen Landwirthschaft / von Johann Beckmann
Entstehung
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Eimleitunfg Ir

Caen

Sn Teutſchland ſcheinet die Landwirth- ſchaft, die ſchon in ältern Zeiten, bey an- dern aufgeklärten Wölkern, die eigentliche Beſchäftigung der vornehmſten Familien und gelehrteſten Männer geweſen, und eben dadurch zu einem Grad der Vollkom- menheit gebracht war, in den mittlern Zeiten dadurch in Verachtung gerathen zu ſeyn, daß, da Kayſer Heinrich der Vog- ker feſte Städte anlegte, und deren Ein- wohnern, den Freyen, die Bearbeitung der Wiſſenſchaften, Künſte und Hand- werfer allein erlaubte, die auf dem Lande die Freyheit behielten, den Ackerbau, die Biehzucht, und einige andere, Gewerbe, die damals nicht IJnnungsrechte erhielten, durch Leibeigene treiben zu laſſen.

Jon. PrT. DE LvDEWIG de opifice exu» le in pagis. Halae 1724.

04 208 Als aber in neuern Zeiten die Naturhi- ſtiorie, Naturlehre und Mathematik, die Eieblingsbeſchaftigungen groſſer Gelehr- ten und ganzer gelehrten Geſellſchaften wur-