Vorrede
man es nicht für einen Fehler halten kön? nen, daß hier der Weinbau, und mehre- re zur allgemeinen Landwirthſchaft aller- dings gehörige Materien übergangen ſind. In dieſer würde man auch ſo gar den Bau derjenigen Produckte, die bey- de Indien für ſich und uns bauen, er- warten, aber ihre Gränzen nie abſehen können.
Der andere Theil iſt hier dadurch ab- gekürzt, daß ich alles mit Fleiß ausgelaf- ſen habe, was die Haushaltung auf dem Lande mit der in den Städten gemein hat. Freylich iſt auch dieſes einem künftigen Landwirthe zum Theil unentbehrlich, zum Theil wenigſtens nüßlich; aber es gehöret vielmehr in die allgemeine- tungsfunſt, oder in einen Theil der phi- loſophiſchen Wiſſenſchaften, als in die Oekonomie. Auch iſt hier übergangen, was den Landwirthen aus der Rechts8ge- lahrheit brauchbar ſeyn kan. Hört doch der Theolog nicht alles, was ihm zu wiſ- ſen nüklich iſt, in den einzigen Vorleſun- gen über die Dogmatik. Genug daß auf den meiſten Univerſitaten Gelegenheit be


