Teil eines Werkes 
1 (1823)
Entstehung
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einzigen Kieſelerde, welche bloß zur Flußſäure allein eine Verwandtſciyaſt zeigt.=

Auch gegen einander zeigen ſie eine ſtarke Ver- wandtſchaft, und gehen daher mannigfaltige ächt<e- miſche Verbindungen unter einander ein.

Sie kommen in dieſen ihrem reinen Zuſtande nir» gend in der Natur vor, und können nur durch die Kunſt aus ihren mannigſaltigen<emiſchen Veibindun- gen getrennt, und rein dargeſtellt werden 3; da ſie denn als ein durchaus rein weißes geruch- und geſchma>lo- ſes Pulver erſcheinen- Die verſchiedenen Farben die wir bey unſerm gewöhnlichen Grdreiche bemerken, rüh- ren bloß von den beygemiſchten und beygemengte:. ver» ſchiedenen fremdartigen Theilen her, ohne welche der ganze Erdboden weiß erſcheinen müßte.

Sie ſind unter allen feſten anorganiſchen, oder mineraliſchen Körpern am allermeiſten in der Natur verbreitet, und machen den Hauptbeſtandtheil nicht nur unſerer gewöhnlichen Erdarten, ſondern qu() faſt al- ler Steinarten aus.=

Da es der Chemie bis8her nicht gelang dieſe Sub- ſtanzen durch irgend eine ihrer Potenzen in fernere Be» ſtandtheile zu zergliedern,*) Fo nennt man ſie<emiſch-

*) So war es bisher wirklih, und mant mußte daher dieſe Elemeutarerden nothwendig für<emiſch- einfa<e Subs ſtanzen halten, bis es neuerlich dem berühmten Dav y, jeßis gen Präſidenten der Londoner Geſellſchaft der Wiſſenſchaften dur einige glükliche Verſuche gelungett iſt, ſie in fernere Bex ſtandtheile zu zerlegen, wornaH unſere Erdſtoffe nichts an- vers, als Metalloxyde zu ſeyn ſcheinen. Da jedo<h dieſe Sa- he no zu neu, und vielleiht wohl au< no<4 nicht außer