konnen, und wie ein untauglicher Boden(wenn an-, ders feine abſolute Unmöglichkcit vorhanden iſt) taug- lich zu machen ſey- Er muß wijſen, wie ein zwar tauglicher, aber an ſich armer Boden, dem es an Nahrung für die Pflanzen fehlt, verbeſſert und be- fruchtet werden könne- Er muß wiſſen, wie der Bo- den am zwe&maßigſten zu öffnen, und zu lo>ern ſey, um den Pflanzen einen gehdrigen Standpunkt abzu- geber» Er muß die Beſtellung und Behandlung der Pflanzen im Allgemeinen ſowohl, als in Hinſicht jeder Pflanzen insbeſondere genau kennen, um fich darnach richten, jeder Pflanzen ihren gehörigen Boden und Standpunkt anweiſen, und ſie ihrer Natur gemaß pflegen und warten zu können. Er muß endlich auch die wildwachſenden Pflanzen zu behandeln, und ihr Wachsthum und Gedeihen zu befördern wiſſen. Außer dieſem muß er aber noh wiſſen,== denn was nüßte das Erzeugen ohne Zwe=- wie das, was er erzeugt hat, oder ,=um eigentlicher zu reden, da doch im Grunde die Natur Alles ſelbſt erzeugt=- zu deſſen Erzeugung er durch ſeine Thatigkeit und Kenntniſſe behülflich war, auch zweFmäßig zu benußen und zu verwenden ſey,
GC.
Dieſem zu Folge trage ich meinen Gegenſtand in dieſem Werke in folgenden 8 Kapiteln vor:
1. Von dem Boden nach ſeiner phyſiſchen und <emiſchen Beſchaffenheit- ols vom Standpunkt auf, und in welchem die Pflanzen leben, d. i. ſich nähren, und wachſen ſollen; oder wie dieſer propädevtiſche Theil


