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An meine Mitbürger über das Edikt welches im Königlich-Preußischen Staat die künftigen Verhältnisse zwischen den Gutsherren und Bauern feststellet / von einem Preußischen Patrioten
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= 24 2 ir! wein, Grüße, Gemüse, für jede große Person bestehet in 20 Schfl. Roggen- werth und daß eine Bäuerfamilie bestehet Mann und Frau..« 2 Personen| 4 Kinder gleim-.. GRD S SI8 8 2 Gesinde. n. Ft 9 EEE- Summa große Personen. 6 Personen, 5 so bedarf sie.: a 4 E 120E<hfl. dazu auf 2 Pferde auf 7 Monate ä täglich 1 Meke Roggen pro Pferd. 3 26= 14= 140,44 7 sv behält sie noch an Roggenwerth übrig- 50 Schfl. Außerdem hat sie die Viehnußung, Flachsbau oder Leine- wandfabrication, Tabacksbau, Oehlbau, und die Zeit, wäh- rend den Winter-Monaten mit den Pferden etwas zu ver- dienen; selbst im Sommer haben diese Pferde bei dem eige- nen Akerbau nicht beständige Beschäftigung. Die ganze Bk- stellung dieser 30 M. M. könnte=- ohne die Arbeit bei den Kartoffeln, Flachs und Heu=- höchstens bestehen in- s 42 einzelnen Pflugtagen, 30 Pferdegespanntagen, 106 einzelnen Handtagen. 178 einzelne Tage.

Da allein das Gesinde 600 Arbeitstage leisten muß; so sieht man, daß der Hauswirth, seine Frau und Kinder fast gar nicht nöthig hätten, zu arbeiten, oder daß die Familie do< zur Kartoffel- oder andern Arbeiten hinlänglich Zeit übrig behält.

Ueberdies sind die Höfe sehr verschieden; manche haben 16, manche 50 Scheffel Wintergetreide- Aussaat in jedem Felde; häufig sind die ersteren jekt schon wohlhabender wie die lektern. Auch kann man nicht läugnen, daß fich die sogenannten Halbbauern und Cossäthen oft besser nähren, als die Voll- bauern, ohngeachtet sie auch Dienste leisten. Die Besorgniß also, daß bei den Bauerhöfen zu wenig Grundstücke bleiben werden, ist ungegründet. Daß hingegen;

b) die Bauern geradezu in eine sehr glückliche Lage kommen, weil sie von den Grundstücken, welche sie behalten, weiter nichts als die Grundsteuer, geringe Hülfsdienste und Communal- Lasten entrichten dürfen; dies springt so sehr in die Augen, daß es feiner weitern Erwähnung bedarf:

c) Sehr wohlthätig ist auch die Bestimmung, daß ein neuer Wirth dem alten Un- vermögenden ein Alten- Antheil geben müsse; sie wird manche Familie vor Elend

schüken.

IZ.