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Pg. Sprenger, und des Reichsdozenten⸗ führers, Pg. Prof. Dr. Schultze, München, ihr beſonderes Gepräge erhielt.
Beethovens 1. Satz aus dem Streichquartett Opus 18 in F⸗Dur. ausgeführt durch das Streich⸗ quartett des Städtiſchen Orcheſters, leitete über
zu der Begrüßungsanſprache des Rektors, Pg. Kranz, der ſeiner beſonderen Freude Aus⸗
druck gab, den Gauleiter ſowie den Reichs⸗ dozentenführer in Gießen begrüßen zu können. Sein weiterer Gruß galt den zahlreich erſchie⸗ nenen Ehrengäſten von Partei, Wehrmacht, Staat und Stadt. Er gab abſchließend der feſten Hoffnung Ausdruck, daß der Reichsdozenten⸗ führer mit der neu errichteten Akademie Ehre einlegen könne.
Dann ergriff der Reichsdozentenführer Prof. Dr. Pg. Schultze, das Wort, der zum Jahre des fünfjährigen Beſtehens des NSD⸗Dozenten⸗ bundes über das Thema:„Die Verpflichtung der deutſchen Wiſſenſchaft am Aufbruch einer neuen Weltordnung“ ſprach. 4
Der Redner führte u. a. aus:„Wir erleben heute die Erfüllung der Sehnſucht aller Deut⸗ ſchen im Reiche Adolf Hitlers. In unſerer Zeit vollzieht ſich auch die große geiſtige Wand⸗ lung der Weltordnung, denn in dieſem Kriege geht es nicht um die Sicherung der ma⸗ teriellen Exiſtenz unſeres Volkes allein, ſondern die neue Weltanſchauung führt auch eine neue Wiſſenſchaft zum Sieg über die wirklichkeits⸗ fremde Wiſſenſchaft der wiſſensarmen Völker.
Schon vor Beginn der großen Auseinander⸗ ſetzung wurde der deutſche Wiſſenſchaftler der geiſtige Soldat des Führers. So war auch der Beginn des Krieges für die Wiſſenſchaftler der Aufruf zum Marſch in die Entſcheidung. Und auch heute raſten unſere Wiſſenſchaftlicher nicht. In unabläſſiger Arbeit ſuchen ſie ſich der Hel⸗ dentaten ihrer Kameraden an der Front würdig zu erweiſen, daß in der revolutionären Gewalt der neuen Wiſſenſchaft unſeres Volkes die„Uni⸗ verſalität“ der heterogenen Geiſtesmächte unſe⸗ rer Gegner dahinſchwindet.“
Der Redner ging dann auf die Arbeit des NSD⸗Dozentenbundes ein und betonte, daß der erſte Abſchnitt der Erneuerungsarbeit an den Hochſchulen gekennzeichnet iſt durch die Ge⸗ winnung der kämpferiſchen und ſchöpferiſchen Menſchen an den einzelnen Hochſchulen.
Der zweite Abſchnitt dieſer Entwicklung führte dann zu der Ausrichtung der kleinen Ge⸗ meinſchaften an den einzelnen Hochſchulen auf
das gemeinſame Ziel aller deutſchen Wiſſen⸗ ſchaftler.
Die geiſtige Stärke des Reiches


