matik geforderten Kenntnisse anzueignen, sind folgende Vorlesungen eingeführt worden.
A. Alle Sommersemester:
1.„Niedere Geodäsie“, sechsstündig(3 Stunden Vor— lesung, 3 Stunden UÜbungen), für Studierende aller Semester.
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B. Vom Wintersemester 1902/3 angefangen alle zwei Jahre:
2.„Elemente der höheren Geodäsie und Ausgleichungs- rechnung“, dreistündig, für Studierende von mindestens zwei Semestern.
Vom Wintersemester 1904/5 an alle fünf Semester in zweijährigem Cyklus: Erstes Semester: 3.„Darstellende Geometr ie, erster Peil“, für Studierende aller Zemester. Zweites Semester:
„Darstellende Geometrie, zweéeiter Teil“.
Drittes Semester:
„Graphische Statik“, für Studierende aller Semester.
Viertes Semester: 6.„Festigkeitslehre“. Zum Verständnis ist die Be- kanntschaft mit der Differential und den Elementen der Integralrechnung erforderlich.
Anderungen und ergänzende Spezialvorlesungen blei- ben vorbehalten. Bei sämtlichen Vorlesungen der Ange- wandten Mathematik sind die UÜbungen eine Hauptsache, da nur durch fortgesetzte Ubung sich die wünschenswerte Fertigkeit im Zeichnen und im Gebrauch der Instrumente, sowie die nötige Beherrschung der Methoden erreichen lässt.


