Jahrgang 
1907
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Das chemische Untersuchungsamt schreibt hierzu a) bezüglich des Wassers von Großen-Buseck und vom Wald an der Licher e

Ein Vergleich der Resultate der chemischen Untersuchung des Wassers mit den im vorigen Jahre erhaltenen ergibt, daß die chemische Zusammensetzung des Wassers in beiden Jahren im wesentlichen die gleiche ist.

Das Wasser kann daher auch dieses Mal wieder als von großer Reinheit im hygienischen Sinne und als gut geeignet zur Speisung einer öffentlichen Wasserleitungsanlage betrachtet werden.

Auch die Resultate der bakteriologischen Untersuchungen sind bei der letzten Untersuchung als sehr günstige zu bezeichnen.

b) bezüglich des Queckborner Wassers: Ein Vergleich der in diesem Jahre erhaltenen Resultate der chemischen und physikalischen Unter suchung des Gemisches von Wasser aus Saugbrunnen J, II und III mit demjenigen der im vorigen Jahre aus dem Wasser des Saugbrunnens J und III zusammengemischten Wasserprobe, ergibt, daß eine für die hygienische Beurteilung des Wassers 1 in Frage kommende Verände rung in der Zusammensetzung desselben dem Vorjahre gegenüber nicht stattgefunden hat.

Dasselbe entspricht daher bezüglich seiner ch emischen und p hysikal 9 Beschaffenheit auch nach der diesjährigen Untersuchung wiederum den von der Hygiene an ein Genuß⸗ und Hausgebrauchs⸗ wasser zu stellenden Anforderungen vollkommen, und ist daher zur Speisung einer öffentlichen Wasser rleitung vortrefflich geeignet.

In bakteriologischer Hinsicht hat sich ergeben, daß die Keimzahl bei dem Wasser aus Saugbrunnen 1 und III in diesem und im vorigen Jahre fast gleich und eine sehr fa e ist, ebenso ist die Keimzahl in dem Wasser des Hochdruckbehälters sowohl an der Eintrittsstelle, wie an der Austritts stelle als eine sehr günstige zu bezeichnen, ein Umstand, welcher wohl mit darauf zurückzuführen ist, daß sich der Wasserkonfum seit der Probeentnahme gelegentlich der e Untersuchung be

trächtlich gesteigert hat und infolgedessen der Aufenthalt des Wassers in der Leitung von Queckborn.

bis zum Hochdruckbehälter ein wesentlich kürzerer ist, als in früheren Jahren. Auch dürfte die Aus schaltung der Ueberl e im Queckborner Walde und bei der Ganseburg in dieser Beziehung von Vorteil gewesen sein, da die Berührung des Wassers mit der stets bakterienhaltigen Luft, mit den bakterienhaltigen Mauerwänden usw. an diesen Stellen jetzt vermieden ist.

Die lerstmalige) Analyse des zuletzt gebauten Brunnens II zeigt eine höhere Keimzahl als die Brunnen 1 und III ohne Zweifel aber nur eine Folge der während einer Regenperiode ausge führten und erschwerten angrenzenden größeren Erdarbeiten.

Temperatur des Quellwassers.

Die Temperatur des Quellwassers wurde gelegentlich der regelmäßig Anfangs und Mitte jeden Monats vorgenommenen Quellenmessungen festgestellt und bewegt sich nach dem Ergebnis von je 24 jährlichen Messungen in folgenden Grenzen.

In den In den Ort der Messung. Sommermonaten] Wintermonaten 1907 1907/8 Im Stollen am Anneberg... 1 5 6-14 7.5 10 0 Im Stollen bei Großen-Buseck.. 8. 913 8 13e Im Niederdruckbehälter am Lutherberg e 7- 13% 4 12 Im Hochdruckbehälter bei Annerod.. 3 8-14 4 12 In mehreren Ventilbrunnen der Stadt gemessen: Niederdruck bezirk 5 5 813 6 11 Hochdruckbezi k 5 8 13e 6 11

Neuherstellungen.

Die im Jahre 1904 begonnenen Erweiterungsarbeiten am Wasserwerk in Queckborn wurden fortge setzt und ein weiterer ebenfalls gemauerter und mit Spundwänden zur Aufnahme der Kiesfüllung versehener Sammelbrunnen Nr II der 3. in der Zeitfolge der Ausfül hrung fertiggestellt, der am 2. Juni 1907 erstmalig in Betrieb genommen wurde. Es sind also jetzt drei Saug-Brunnen vorhanden, aus denen zusammen rund 9000 ebm Wẽ̃ 188 in 24 Stunden gefördert werden können.

Nach erstmals(an heißen) Sommertagen im Jahre 110 gemachten Beobachtungen vermochte die Ge⸗ fällleitung hinter der Queckborner Ueberlaufkammer nicht meh r genügend Wasser zu befördern, weshalb bei der

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