Erläuterungen
der wesentlichen Abweichungen der Rechnung von dem Doranschlag.
Einnahme.
Rest aus früheren Jahren.
Es sind laut ee 1905 zu verausgaben gewesen: 5
a)„ Betriebsfonds.. JJ 8 204. 10 9 b) Liquidierte Ausstände., 15— o) Geldanschlag der Inventarbestände am 1. April% 715
Summe 44 584 81 9
Wassereinrichtungen und Hausentwässerungen.
Wassereinrichtungsarbeiten wurden mehr wie angenommen gefertigt und außerdem eine größere Zahl Hausentwässerungs-Anlagen in städtischen und Privatgebäuden ausgeführt. (Siehe die Mehrausgabe unter Titel 18.)
Kapitalaufnahme.
Für die Bestreitung der Ausgaben war, wie unter Titel 29 erläutert, eine höhere Summe nötig.
Ausgabe.
Betriebs- und Unterhaltungskosten der Quellfassungs-, Maschinen- und Kesselanlagen der Gebäude und Grundstücke. Die Mehrausgabe ist dadurch entstanden, daß infolge verstärkten Wasserverbrauchs etwa 10 Doppelwaggons Kohlen mehr als angenommen erforderlich waren(etwa 1900%) und für Arbeitslöhne etwa 2000/
mehr verausgabt werden mußten, dagegen kamen nicht zur Ausführung die Verbesserung von 2 Abort— gruben(550) und der Anstrich des Maschinenhauses(1000 WM).
Unterhaltung der Zuleitungsstrecken bis zu den Hochbehältern, sowie des gesamten Straßenrohrnetzes einschließlich
der Stollenanlagen, Sammelstuben, Hochbehälter und Brunnen.
Die unter Ord.-Nr. 4 und 7 vorgesehene Untersuchung älterer Quellfassungen am Anneberg und Erlen— stollen(1400%) und Erneuerung des Anstrichs der Ventilbrunnen(600%) kamen nicht zur Aus⸗ führung und erklärt sich die trotzdem entstandene Mehrausgabe dadurch, daß eine größere Reparatur (Zementverputz usw.) am Hochdruckbehälter(etwa 1600%) und eine ähnliche Wiederherstellung des Niederdruckbehälters(etwa 800 /) vorgenommen wurde.
Für die Entlüftung der Hauptleitung bei Queckborn war ein Kredit von 800*/ verwilligt. Ferner mußte ein schadhafter Teilkasten, Ecke Gartenstraße(etwa 600%) ausgewechselt werden. Auch stellten sich die angenommenen Kosten für Untersuchung bezw. Auswechselung der Zuführungsleitungen an den Stollenanlagen bei Großen-Buseck um etwa 400. höher.
Unterhaltung und Bedienung der Wassermesser.
Die Minderausgabe ist dadurch entstanden, daß eine geringere Anzahl Wassermesser wie angenommen gereinigt werden konnten. f
Ruhegehalte, Witwen- und Waisengelder.
Der Karl Heinr. Schmidt Ww. zu Rödgen wurde auch in diesem Betriebsjahr eine einmalige Unterstützung bewilligt, wodurch die Mehrausgabe entstanden ist.
Allgemeine Unkosten. Die Mehrausgabe ist vorzugsweise durch höhere Beiträge für Unfall-, Kranken- und Invalidenversicherung, sowie durch Entschädigungen an den neuen Assistenten und für Inserierungen entstanden.
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