Jahrgang 
1903
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b. bezüglich des Queckborner Wassers:

Ein Vergleich der im Jahre 1902 erhaltenen Zahlen und qualitativen Prüfungsergebnisse mit denjenigen vom laufenden Jahre ergibt, daß die chemische und physikalische Beschaffenheit des von den Queckborner Quellen gelieferten Wassers in beiden Jahren im wesentlichen die gleiche ist. Das Wasser ist daher auch auf Grund der letzten Untersuchung wiederum als von großer Reinheit im hygienischen Sinne und infolgedessen als sehr geeignet zur Speisung einer öffentlichen Wasserleitungsanlage zu be 0 00 Auch für technische Zwecke ist dasselbe wegen seiner Reinheit und geringen Härte vortrefflich geeignet.

Temperatur des Quellwassers.

Die Temperatur des Quellwassers wurde gelegentlich der regelmäßig Anfangs und Mitte des Monats vorgenommenen Quellenmessungen festgestellt und bewegt sich nach dem Ergebnis von je 24 jährlichen Messungen in folgenden Grenzen.

In den In den Ort der Messung. Sommermonaten] Wintermonaten 1903 1903/04 Im Stollen am Anneberg.. 5 5 7 9e 7 9 Im Stollen bei Großen-Buseckk. 5 710, 7- 10⅝‚, Im Niederdruckbehälter am Lutherberg. Tee 6 12 Am Quellenüberlauf in Queckborn. 5 0 0 Im Hochdruckbehälter bei An nerd... 8-12 6-115 In mehreren Ventilbrunnen der Stadt gemessen:

Nieder denz ifi 8.13 611˙ See,, 8- 13, 611˙¹

Neuherstellungen.

Auf dem Gelände der Stollenanlagen bei Großen-Buseck wurde die begonnenezHerstellung von Ent wässerungsgräben und die vorgesehene Einfriedigung des Geländes fertig gestellt. Nachdem sich die Auslegung des neuen Stollens dortselbst mit Sohlsteinen(Zementrinnen) gut bewährt hat, ist auch im alten Stollen mit dem Verlegen von 20 lfd. Meter solcher Steine begonnen worden. Neue Schieber sind eingebaut worden: in der Grünbergerstraße, Abzweigung sür die Landmannstraße, in der Bahnhofstraße, Entleerung an der Wieseckbrücke auf der Niederdruckseite, ebendortselbst 1 Stück auf der Hochdruckseite, in der Ostanlage, für die Feuerleitung des Arresthauses und Justizgebäudes.

Das städtische Wasserrohrnetz erfuhr auch in diesem Betriebsjahre wieder neben umfangreichen Umlegungen verursacht durch den Sielbau eine entsprechende Erweiterung und zwar wurden die nach stehenden Wasserleitungen ausgeführt:

1. Landmannstraße, Verbindung mit der Grünbergerstraßen. 37 m Hauptrohr 100 mm 2. Bismarckstraße bis zum Hause Nr. 40.* 33 6 1 4. Gußeiserne Zuleitungen von mindestens 40 mm l. Weite: e bHofe de Bragrei Friedel 6 Aspriann 18 6 9 b) Auf dem Grundstück des Justizgebäudes und des Provinzial-Arresthauses 126, 1 89 c) Anschluß der neuen Bibliothek von der Bismarckstraße aus. 15 1 80 5 Gesamt-Verlängerung 229 m Hauptrohr. Die Gesamtlänge des städischen Wasserrohrnetzes, einschließlich der Haupt 5 zuleitungen von den älteren Quellengebieten betrug am 1. April 1903 50 794 m Während des Betriebsjahres 1903 kamen hinzu die vorstehend verzeichneten C r 8E 0229 m Hierzu Zuleitung von Queckborn bis Anschluß an das Stadtrohrnetz, sowie die 5 Verbindungsleitung zwischen Hoch- und Niederdruckbehältte.. 23320 23 549 Ausdehnung des Rohrnetzes in Queckborn am 1. April 1900. 998 m

eee lahre gs 2240, 1238