Einnahmen Ausgaben
1. Schulgeld 2883,50 RM 1. Besoldungen 5786,97 RM 2. Sonstiges 700,00 RM 2. Heizung und 3,92 RM 3. Beitragsanteile zu 239,84 RM Beleuchtung
den Versicherungen 3. Reinigung 190,52 RM 4. Staatszuschuß 4244,00 RM 4. Lehrmittel und 410,79 RM
sachliche Be- 7374,34 RM dürfnisse 5. Instandhaltung 106,85 RM der Räume
6. Telefon 49,50 RM
7. Sozialver- 322,38 RM sicherung
8. Miete für die 17,88 RM Schulräume außerhalb
9. Kraftstrom 11,20 RM und Sas 55, RA
Wie die folgende Aufstellung zeigt, brachte der 2. Weltkrieg bis zu seiner Wende 1942/43 keinen spürbaren Rückgang der Schülerzahlen. Es ist nicht uninteressant, daß in den Schulberichten der Kriegsjahre nicht mehr von Schülern, sondern von Studierenden die Rede ist.
Sommersemester Wintersemester 1937 18 1937/38 139 1938 42 1938/39 220 1939 106 1939/40 180 1940 113 1940/41 256 1941 135 1941/42 240 1942 183 1942/43 187 1943 161 1943/44 153 1944 143
Natürlich wurde es zunehmend schwieriger, den Unterricht dem Lehr- plan gemäß durchzuführen. Immer häufiger wurden Lehrer zum Nili- tärdienst einberufen und vor allem bei den nebenamtlichen, nur stun- denweise beschäfigten Lehrkräften wurde ständig gewechselt. Nach 1942 mußte daher mancher Unterricht gekürzt werden, manches Fach ganz ausfallen— und das nicht nur aus Brennstoffmangel“*. Mehr und mehr wurden ältere, teilweise schon pensionierte Beamte zum Unter- richt herangezogen.
* Siehe dazu das abgedruckte Dokument vom Januar/Februar 1940.
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